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An der Wädenswiler Chilbiwartet der «Burner»

Am Wochen­ende findet die Chilbi in Wädenswil statt. Um die grösste Chilbi am Zürichsee aufzubauen, braucht es eine gute Logistik, einen ausgeklügelten Plan und viel Improvisationsgeschick.

Noch stehen die Gondeln am Boden.Doch diese werden dank Riesenradinhaber René Bourquin (links) und Platzchef Daniel Schreiber die Chilbibesucher am Samstag in die Höhe hieven.
Noch stehen die Gondeln am Boden.Doch diese werden dank Riesenradinhaber René Bourquin (links) und Platzchef Daniel Schreiber die Chilbibesucher am Samstag in die Höhe hieven.
Sabine Rock

Vom nächsten Samstag bis Montag ist in Wädenswil nämlich wieder Chilbi-Zeit. Dann wird es in Wädens­wil wieder nach Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und Magenbrot riechen. Die Besu­cher werden von Bahn zu Bahn oder von Stand zu Stand schlendern.

Bei unserem Besuch auf dem See­platz sind die Aufbauarbeiten gerade in vollem Gange. Das ­Gerüst des Riesenrades von ­René Bourquin steht bereits. Sechs Arbeiter bringen noch die Gondeln an. Ein Lastwagen mit einer kompletten Chilbibahn auf dem Anhänger fährt vor. Dazu muss er innert zwei Minuten, solange der Bahnübergang offen ist, die Bahngleise rückwärts über­que­ren. Nach der Millimeterarbeit will der Chauffeur wissen, wo er die Bahn abladen muss. Einige Sekun­den später hat ein Polizist eine Frage zu den Parkplätzen. Ein Arbeiter weiss nicht, welcher Strom­anschluss der richtige ist. Für all diese Fragen und Anliegen hat Daniel Schreiber, Platzchef der Wädenswiler Chilbi, eine Antwort. Innert fünf Tagen erbauen er und sein ­Team die ­grösste Chilbi am Zürichsee: 15 Bahnen, 13 Spielbuden, 85 Stände und 10 Vereine mit Festzelten.

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