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Pionierarbeit mit Horgner Senioren

«Ambulant vor stationär» hat sich der Horgner Sozialvorstand auf die Fahne geschrieben. Wie aber gelingt es, dass Senioren möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können? Ein Besuch bei der Siedlungs- und Wohnassistentin Rebekka Casillo gibt Einblick in alltägliche Herausforderungen.

Andrea Schmider
Moralisch und organisatorisch eine Stütze: Wohn- und Siedlungsassistentin Rebekka Casillo auf Hausbesuch bei der ältesten Bewohnerin der Alterssiedlung Tannenbach, Cordula Fuchs.
Moralisch und organisatorisch eine Stütze: Wohn- und Siedlungsassistentin Rebekka Casillo auf Hausbesuch bei der ältesten Bewohnerin der Alterssiedlung Tannenbach, Cordula Fuchs.
David Baer

Wenn Rebekka Casillo in ihrem Büro arbeitet, klopft es scheinbar fast im Viertelstundentakt an die Bürotür. Da spukt eine Waschmaschine, dort fehlt ein Schlüssel, da brauchts eine Unterschrift. «Wir sind Generalisten», sagt die Gefragte schmunzelnd, als sie den nächsten Überraschungsgast begrüsst. Die sonnengebräunte Horgnerin mit dem Gemüt eines Sonnenscheins ist eine von drei Wohn- und Siedlungsassistentinnen in Horgen. Direkt, unkompliziert, niederschwellig – das ist das Erfolgsrezept der Wohn- und Siedlungsassistenz. Das Büro von Casillo befindet sich deshalb direkt in der Alterssiedlung Tannenbach, mitten im gleichnamigen Quartier. «Oft sind Senioren zu stolz oder zu ­zurückhaltend, um sich Hilfe zu holen – auch wenn sie an ihre Grenzen kommen», sagt Casillo. Deshalb sei die Nähe zu ihnen wichtig, damit es nur die innere Hemmschwelle zu überschreiten gelte.

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