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«Als Notar kam ich mir manchmal vor wie ein Briefkastenonkel»

Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Notar von Horgen ist Bengt Bucher Ende April in Pension gegangen. Die Erlebnisse, auf die er zurückblickt, entsprechen ganz und gar nicht dem Klischee «beamtenhaft und verstaubt».

Dokumente und Erinnerungen aus 32 Jahre verpackt: Bengt Bucher blickt zum Abschied auf schwierige, bewegende und herzerwärmende Momente als Horgner Notar zurück.
Dokumente und Erinnerungen aus 32 Jahre verpackt: Bengt Bucher blickt zum Abschied auf schwierige, bewegende und herzerwärmende Momente als Horgner Notar zurück.
Moritz Hager

37 Jahre lang arbeitete er auf dem Notariat Horgen, 22 Jahre davon als Notar. Seit dem 1. Mai ist er Pensionär. Wie viele Verträge der gross gewachsene, 64-jährige Bengt Bucher während seiner Tätigkeit beurkundet hat, weiss er nicht. Gewiss ist aber, dass er in diesen Jahren im Umgang mit seiner Kundschaft unterschiedlichste Erfahrungen gesammelt und einen enormen Wandel der Arbeitsbedingungen erlebt hat.«Während meiner Notariatslehre habe ich noch die Farbbänder der Schreibmaschine ausgewechselt», sagt Bengt Bucher. Aber auch auf dem Notariat habe die Digitalisierung Einzug gehalten, wenn auch etwas langsamer als in der Privatwirtschaft. Die grossen, schweren Grundbücher seien allerdings immer noch in Gebrauch.

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