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«Als Experten haben wir eine grosse Verantwortung»

Der Rüeschliker Gemeindepräsident und ETH-Professor Bernhard Elsener untersucht als einer von drei Experten den Brückeneinsturz in Genua von Mitte August. Am Dienstagabend ist er aus Italien zurückgekehrt.

Am 14. August stürzte die Morandi-Brücke in Genua auf einer Länge von 250 Meter ein. 43 Menschen starben. Der Rüeschliker Korrosionsexperte Bernhard Elsener ist einer der Spezialisten, die das Unglück untersuchen.
Am 14. August stürzte die Morandi-Brücke in Genua auf einer Länge von 250 Meter ein. 43 Menschen starben. Der Rüeschliker Korrosionsexperte Bernhard Elsener ist einer der Spezialisten, die das Unglück untersuchen.
Keystone

Sie sind seit vorgestern aus Italien zurück. Was haben Sie dort gemacht?Bernhard Elsener: Am Dienstagmorgen hatten wir in Genua die erste grosse Gerichtsverhandlung. Zwei italienische Kollegen und ich wurden als Experten bestätigt. Wir mussten den rituellen Satz sagen, dass wir nach besten Wissen und Gewissen urteilen werden und grösste Geheimhaltung wahren über die Untersuchung. Der Richter verlas eine Präsenzliste und es wurde mitgeteilt, welche Anwälte Opfer und Angeklagte vertreten.

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