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Adliswiler Pausenplätze sollen sicherer werden

Da der Pausenplatz vor dem Schulhaus Kronenwiese ständig von Autos befahren wird, kann die Sicherheit der Schüler nicht mehr gewährleistet werden. Nun handelt die Stadt Adliswil.

Schulhausplatz Kronenwiese: So autofrei wie hier, soll der Pausenplatz auch in Zukunft sein, damit die Kinder ungestört Fussball spielen können.
Schulhausplatz Kronenwiese: So autofrei wie hier, soll der Pausenplatz auch in Zukunft sein, damit die Kinder ungestört Fussball spielen können.
David Baer

Immer mehr Kinder gehen nicht mehr zu Fuss in die Schule, sondern werden von ihren Eltern gefahren. Auch die Schüler des Sekundarschulhauses Kronenwiese werden immer häufiger in die Schule chauffiert. Bei insgesamt rund 170 Schülern ist der Verkehr auf dem Pausenplatz vor der Schule dementsprechend gross und die Sicherheit der Kinder gefährdet. Die Lage spitzt sich noch mehr zu. Ab August werden vorübergehend 20 Primarschüler des Gebiets Dietlimoos dort unterrichtet, da ihr Schulhaus im Umbau ist.

Bis jetzt sieht die Situation folgendermassen aus: Die Schulhausstrasse ist die Verbindung von der Kilchbergstrasse zur Zürcherstrasse und durchquert den Schulhausplatz vom Norden und Süden her. Nicht bloss die sogenannten Eltern-Taxis, alle Autofahrer können ungehindert auf den Platz gelangen, wo sich in den Pausen und Randzeiten die Schüler aufhalten.

Nur noch eine Zufahrt

Eine Umstrukturierung der Zufahrt stand schon länger auf der Traktandenliste der Stadt. Mit den Gastschülern, die zwischen sechs und zwölf Jahre alt sind und auf dem Pausenplatz spielen und herumtoben, ist eine derartige Situation aber nicht länger tragbar. Die Schule drängte zu einer schnellen Lösung.

Jetzt wird die Zufahrtssituation neu geregelt. Eine Anfahrt zum Schulhaus wird nur noch von einer Seite her möglich sein. «Den Autofahrern soll es gar nicht mehr möglich sein, tief ins Gelände um das Schulhaus vorzudringen» sagt Farid Zeroual (CVP), Stadtrat von Adliswil.

Gemeinsam mit Schulvertretern, Verkehrsplanern und der Stadtpolizei hat die Liegenschaftenabteilung der Stadt ein Konzept erarbeitet. Der Entscheid fiel auf die Zufahrt von der Zürcherstrasse im Norden. Der südliche Zugang zum Schulhausplatz von der Kilchbergstrasse her wurde der Öffentlichkeit bereits mit einem Poller versperrt. Auch auf der nördlichen Hälfte der Schulhausstrasse kommen die Autos nur noch bis kurz vor den Pausenplatz. Auch dort soll ein vollautomatischer Poller hinkommen. Ein Wendeplatz zwischen dem Zentrum der Sekundarschule und dem Gebäude, in dem sich unter anderem der Singsaal befindet, soll ein Rangieren der Fahrzeuge ermöglichen. Die Fahrbahn ist einspurig befahrbar.

Sofortiges Handeln ist gefragt

Die Sicherheit der Schüler wird zusätzlich durch eine Sanierung der Schulhausstrasse erhöht. Entlang der Strasse wird ein Fussgängerweg geschaffen. Mit gelben Markierungen und Pfosten, die in den Boden eingelassen werden, sollen die Schüler auf dem Weg zur Schule vor vorbeifahrenden Autos geschützt werden. Dazu müssen allerdings die Parkplätze und Rabatten, welche sich bis jetzt entlang der Schulhausstrasse befinden, weichen.

Aufgrund der drängenden Sachlage wird das Sanierungsprojekt diesen Juli und August umgesetzt. «Pünktlich auf das neue Schuljahr werden wir fertig sein», sagt Zeroual.

Für Anlässe in der Kulturschachtle Adliswil und der Sportanlage Tüfi werden ausserhalb der regulären Schulzeiten weiterhin Parkplätze auf dem Schulhausplatz zur Verfügung stehenDer Kostenpunkt des Vorhabens beträgt 159 000 Franken.

Bei diesem Projekt sei aber jeder Franken gut investiert, sagt Raphael Egli (CVP), Schulpräsident von Adliswil. Bis jetzt sei es noch zu keinen Unfällen gekommen, sagt Egli, «doch wir wollen nicht erst handeln, wenn es bereits zu spät ist».

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