Horgen

Wild-Tartar setzt Horgner Gemeinderat ausser Gefecht

Der Horgner Gemeinderat musste sich nach der letzten Versammlung ein paar Tage erholen. Schuld war nicht die harte Arbeit, sondern ein verdorbenes Wild-Tartar.

Wegen eines verdorbenen Wild-Tartars ging es mehreren Horgner Gemeinderäten letzte Woche nicht gut (Symbolbild).

Wegen eines verdorbenen Wild-Tartars ging es mehreren Horgner Gemeinderäten letzte Woche nicht gut (Symbolbild). Bild: Archiv ZSZ

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Eigentlich war der Tag für die Horgner Gemeinderäte schon intensiv genug. An der Versammlung vom letzten Dienstag mussten das Budget und andere Finanzfragen besprochen werden. Nach der harten Arbeit sollte das wohlverdiente Vergnügen folgen. So trafen sich die Politiker zu einem Dinner in einem gediegenen Gourmet-Restaurant in der Region.

Bei acht der neun Gemeinderäte fiel die Wahl auf das Wild-Tartar. Wie sich später herausstellte, war diese Idee sicher nicht die beste des Tages. Das Tartar bekam den Gästen nicht. Das vermeintliche Gourmetmenu führte zu Magenproblemen. Die Gemeinderäte mussten zum Teil noch am Tag darauf im Bett verweilen.

Grössere Folgeschäden hatte der Vorfall nicht. Gemeinderat Hans-Peter Brunner (FDP) meinte am Wochenende gegenüber Blick: «Heute geht es mir wieder gut.» Gemeindeschreiber Felix Oberhänsli, der am Nachtessen ebenfalls teilnahm, bestätigte auf Anfrage ebenfalls, dass es ihm wieder blendend gehe.

Kein Notfallkonzept

Doch der Vorfall legt die Frage nahe, was denn eigentlich passieren würde, falls der gesamte Gemeinderat einmal für längere Zeit ausfallen sollte. «Eine Gemeindeverwaltung hat für normale Tätigkeiten, sei es für die Stromlieferung, für die Abfallentsorgung oder im Rahmen der Finanzbuchhaltung, auch ohne Politik zu funktionieren», sagt Oberhänsli.

Der Gemeinderat sei für die strategische Ebene zuständig. «Ein Ausfallen des ganzen Gemeinderates ist zudem nahezu unmöglich. Somit braucht es auch kein Notfallkonzept.» In einem solchen Fall hätte wohl auch der Bezirksrat mitzureden, sagt er. (hid)

Erstellt: 10.09.2018, 15:54 Uhr

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