Schönenberg

Viel weniger investiert als geplant

2017 hat die Gemeinde nur rund ein Drittel der budgetierten Investitionen getätigt. Weshalb, erfuhren die Schönenberger gestern an der Gemeindeversammlung. Im Anschluss an diese wurden sie zudem über ein Erste-Hilfe-Projekt informiert.

Die Rechnung 2017 der Gemeinde Schönenberg schliesst besser ab als budgetiert: mit einem Verlust von nur 65 000 Franken statt von 207 000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 13,1 Millionen Franken.

Die Rechnung 2017 der Gemeinde Schönenberg schliesst besser ab als budgetiert: mit einem Verlust von nur 65 000 Franken statt von 207 000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 13,1 Millionen Franken. Bild: Archiv Patrick Gutenberg

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Die Rechnung 2017 war das einzige Traktandum an der gestrigen Gemeindeversammlung in Schönenberg. 33 Stimmberechtigte liessen sich diese im Dorfhuus von Gemeindepräsident Willi Schilling (FDP) präsentieren.

Die Rechnung schliesst besser ab als budgetiert: mit einem Verlust von nur 65 000 Franken statt von 207 000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 13,1 Millionen Franken. «Das Budget war sehr gut», bilanzierte Schilling. Bei mehreren grossen Ausgabeposten sei es zu einer Punktlandung gekommen.

Doch es gab auch bedeutende Abweichungen. So mussten für Beratungsleistungen 51 000 Franken mehr ausgegeben werden als vorgesehen waren. Dies wegen den Anwaltskosten im Zusammenhang mit der Gemeindebeschwerde zur Fusion sowie wegen der rechtlichen Abwicklung der Kündigung des Gemeindeschreibers. Über 200 000 Franken mehr ausgegeben hat die Gemeinde für Springer, die aufgrund fehlenden Verwaltungspersonals engagiert werden mussten.

Dass der Verwaltung wichtige Angestellte fehlen, hatte auch Auswirkungen auf die Investitionsrechnung. Denn wegen fehlenden personellen Ressourcen konnten laut Schilling mehrere budgetierte Wasserleitungsprojekte nicht ausgearbeitet werden. Zudem seien Strassenprojekte verschoben worden, weil sie abhängig von Projekten des Kantons seien. Insgesamt tätigte die Gemeinde so im Jahr 2017 nur rund 433 000 Franken anstatt der budgetierten 1,2 Millionen Franken. Diskussionen darüber gab es keine. Die Schönenberger genehmigten die Jahresrechnung einstimmig.

Nicht anwesend waren die beiden abtretenden Gemeinderäte Kurt Locher (SVP) und Felix Meier (parteilos). Sie wurden von Schilling dennoch verabschiedet.

Innert acht Minuten vor Ort

Im Anschluss informierte Brigitte Schneider, die Präsidentin des Samaritervereins Schönenberg-Hütten, über das Projekt First-Responder. Dies ist eine Gruppe von zurzeit 14 Personen, die in den beiden Gemeinden im Falle eines Herzkreislaufstillstands per Handynummer (079 788 14 40) alarmiert werden können. Ihr Ziel sei es, innert 8 Minuten vor Ort zu sein und Erste Hilfe leisten zu können. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 14.06.2018, 22:49 Uhr

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