Regierungsrat

Seeuferweg kommt nicht vor 2025 zustande

Der Bau des Seeuferwegs in Wädenswil wird von der kantonalen Baudirektion erneut verschoben.

Zwischen dem Bahnhof Wädenswil und der Halbinsel Giessen soll ein Seeuferweg entstehen.

Zwischen dem Bahnhof Wädenswil und der Halbinsel Giessen soll ein Seeuferweg entstehen. Bild: Archiv Moritz Hager

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Zwei Projekte für Staatsstrassen aus dem Bezirk Horgen sind im Bauprogramm 2020–2022 des Kantons Zürich enthalten. Zum einen geht es um die Zürichstrasse in Adliswil. Weil zwischen den Gebieten Dietlimoos-Moos, Sunnau und der Stadtgrenze zu Zürich ein neuer Stadtteil entsteht, ist mit starkem Mehrverkehr zu rechnen. Wie bereits länger bekannt ist, wird die Zürichstrasse deshalb in diesem Abschnitt erneuert und mit Lichtsignalanlagen sowie einem Busbevorzugungssystem ergänzt.

Das Projekt kostet 14,3 Millionen Franken, wovon Adliswil 5,8 Millionen Franken zahlt. Der Baubeginn war ursprünglich auf diesen Herbst geplant, verschiebt sich aber wegen einiger Einsprachen auf Sommer 2020, wie es im Antrag des Regierungsrats an den Kantonsrat heisst.

Termin hinausgeschoben

Erneut ist auch der Seeuferweg in Wädenswil im Bauprogramm der Staatsstrassen enthalten. Er soll den Seeplatz mit der früheren Industrie-Halbinsel Giessen verbinden. Allerdings wird dieses Projekt im regierungsrätlichen Antrag nicht weiter konkretisiert, ausser dass es «voraussichtlich 2023 aufgelegt und ab 2025 verwirklicht werden kann». Damit wird der noch vor einem Jahr von der Baudirektion gemeldete Terminplan um weitere zwei Jahre hinausgeschoben. Über die Baukosten – bisher wurden rund 20 Millionen Franken für den Steg auf Pfählen budgetiert, wovon die Stadt Wädenswil 4 Millionen übernehmen muss – wird im neuen Antrag nichts vermerkt.

Auch der Hirzelpass wird im Bauprogramm erwähnt, jedoch nur aus einem formellen Grund. Ab 1. Januar 2020 geht die stark frequentierte Strasse zwischen Horgen und Sihlbrugg ins Eigentum des Bundes über. Der Kantonsrat wird in diesem Herbst über das neue Bauprogramm der Staatsstrassen Beschluss fassen.

Erstellt: 11.10.2019, 09:29 Uhr

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