Bezirk Horgen

Schüler vom Zürichsee siegen in China

In China traten diese Woche Jugendliche aus aller Welt in wissenschaftlichen Disziplinen gegeneinander an. Das Schweizer Team, das zur Hälfte aus Schülern des Bezirks Horgen bestand, gewann dabei überraschend Gold.

Michael Klein (hinten rechts), Simran Raheja (Dritte von links) und Nina Klee (Vierte von links) aus dem Bezirk Horgen erreichten mit ihrem Team an den Sience Fights in China den ersten Platz.

Michael Klein (hinten rechts), Simran Raheja (Dritte von links) und Nina Klee (Vierte von links) aus dem Bezirk Horgen erreichten mit ihrem Team an den Sience Fights in China den ersten Platz. Bild: zvg / Florian Koch

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International Young Naturalist’s Tournament (IYNT) heisst der Wettbewerb, welcher vom 26. Juni bis letzten Mittwoch im chinesischen Nanjing stattgefunden hat. Zum ersten Mal überhaupt haben sechs Schweizer Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 13 und 16 Jahren daran teilgenommen – und just gewonnen. Zum erfolgreichen Schweizer Team gehörten Michael Klein aus Wädenswil, die Kilchbergerin Nina Klee sowie Simran Raheja aus Horgen. «Ich hätte nie damit gerechnet, dass wir mit einer Goldmedaille zurückkommen», lässt sich Teambetreuer Marc Bitterli in einer Mitteilung des Vereins Verein Pro IYPT-CH zitieren.

Chemie, Physik und Biologie

Die sechs Jugendlichen hatten sich letzten Frühling an Ausscheidungswettbewerben in der Schweiz für das IYNT qualifiziert. In der Zwischenzeit bearbeiteten sie 17 Problemstellungen aus den drei Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie. Beim Erarbeiten der Lösungen waren interdisziplinäre Fähigkeiten gefragt. Nebst theoretischen Betrachtungen mussten sie auch experimentelle Daten sammeln.

Seine Lösungen präsentierte das Team dann am Wissenschaftsturnier in China in den Vorrunden den gegnerischen Mannschaften. Gleichzeitig musste es die Arbeiten der anderen Teams kritisch hinterfragen, beurteilen und das Gesehene zusammenfassen. In diesen sogenannten Science Fights überzeugten die Schweizer die Jury von der Vorrunde bis in den Final, wo es neue Problemstellungen unter Zeitdruck zu lösen galt.

Im Schlussdurchgang platzierten sich die drei Schüler vom linken Zürichseeufer und ihre Teamkollegen knapp hinter dem Siegerteam aus Neuseeland. Doch wegen des «äusserst geringen Abstands wurde auch dem Schweizer Team die Goldmedaille umgehängt», heisst es in der Mitteilung. Teilgenommen haben 17 Mannschaften aus 11 verschiedenen Ländern. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 07.07.2017, 15:06 Uhr

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