Rüschlikon

Rüeschliker Steuerfuss bleibt bei 73 Prozent

Rüschlikon gehört weiterhin zu den steuergünstigsten Gemeinden im Kanton Zürich. Der Steuerfuss bleibt unangetastet.

In Rüschlikon werden höhere Steuereinnahmen erwartet als im Vorjahr, was das Rechnungsergebnis verbessert.

In Rüschlikon werden höhere Steuereinnahmen erwartet als im Vorjahr, was das Rechnungsergebnis verbessert. Bild: Wikipedia/Roland Fischer

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An der Gemeindeversammlung vom Dienstagabend haben die 80 anwesenden Rüeschlikerinnen und Rüeschliker das Budget 2020 einstimmig abgesegnet. Sie folgten damit den Anträgen des Gemeinderats und der Rechnungsprüfungskommission.

Der Steuerfuss bleibt bei 73 Prozent. Damit gehört Rüschlikon weiterhin zu den steuergünstigsten Gemeinden im Kanton Zürich. Das Budget 2020 sieht Aufwendungen in der Höhe von 86,3 Millionen Franken vor. Bei Erträgen von rund 89 Millionen Franken ergibt sich daraus ein Überschuss von 2,6 Millionen Franken. «Das ist sogar für Rüeschliker Verhältnisse ein Spitzenergebnis», sagte Finanzvorstand Fabian Müller (FDP) zum Budget.

Grund für das gute Ergebnis ist, dass höhere Steuereinnahmen erwartet werden als im Vorjahr. So waren 2019 53,4 Millionen Franken Steuereinnahmen budgetiert. Für das nächste Jahr sind es rund 6,6 Millionen Franken mehr. Diese Zunahme resultiere aus dem anhaltenden Anstieg der Einkommens- und Vermögenssteuern, sagte Müller. Zusammen mit den Steuern aus Vorjahren, Quellen- und Grundstückgewinnsteuern erwartet Rüschlikon 2020 Steuereinnahmen von 78,2 Millionen Franken.

Wenige Investitionen

Weiter zu den guten Prognosen trage bei, dass die Gemeinde im kommenden Jahr mit 6,7 Millionen Franken relativ wenige Investitionen plane. «Das liegt daran, dass 2020 vor allem Planungsaufgaben für Projekte anstehen, die 2021 umgesetzt werden könnten», sagte Müller. Beispielsweise die Neubauten beim Bahnhof Süd oder im Bereich der Weingartenstrasse. Zudem müssten die Schul- und Sportanlagen Moos erweitert werden. «Über all diese Projekte wird die Bevölkerung noch an der Urne befinden.»

Grössere Aufwände als im Vorjahr erwartet der Gemeinderat im Bereich Schule (+551'000 Franken) wegen der wachsenden Schülerzahlen und in der Abteilung Soziales und Gesundheit (+606'000 Franken), aufgrund der höher ausfallenden Kosten für Pflege- und AHV-Ergänzungsleistungen.

Erstellt: 04.12.2019, 06:38 Uhr

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