Wädenswil

Neue Strassen für den Gewerbepark

Mit dem Gewerbepark Werkstadt Zürisee in Wädenswil geht es vorwärts. Schon bald fahren die Bagger auf, um Strassen auf der Wiese zu bauen. Auf drei grossen Baufeldern entstehen dann Gewerbebetriebe mit rund 600 Arbeitsplätzen.

Auf der grünen Wiese beim Areal Hintere Rüti entsteht ein Gewerbegebiet für regionale Betriebe und Organisationen.

Auf der grünen Wiese beim Areal Hintere Rüti entsteht ein Gewerbegebiet für regionale Betriebe und Organisationen. Bild: Archiv ZSZ / Sabine Rock

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Noch ist das Areal Hintere Rüti nahe der Autobahn in Wädenswil eine grosse grüne Wiese. In den nächsten Jahren entsteht dort die Werkstadt Zürisee. Die Stadt schafft ein Gewerbegebiet für vorwiegend regionale Betriebe und Organisationen mit rund 600 Arbeitsplätzen. Als erstes wird die Stadt die Strassen und Leitungen bauen. Jetzt steht fest, wo sie durchführen. Denn die Stadt hat das Bauprojekt für die Neuerschliessung öffentlich aufgelegt.

Der Gewerbepark wird von zwei Seiten her erschlossen. Sowohl von der Zugerstrasse, die Richtung Wädenswil führt, wie auch von der Steinacherstrasse, auf der man in die Au gelangt, wird man künftig in die Werk-stadt Zürisee abbiegen können. Die Erschliessungsstrassen unterteilen das rund 40?000 Quadratmeter grosse Gebiet in drei Baufelder.

Trotz des Mehrverkehrs, den der Gewerbepark erzeugen wird, soll der Verkehr bei der Autobahn nicht zum Erliegen kommen, wie Stadtrat und Bauvorstand Heini Hauser sagt. Dies, weil Gewerbler nicht primär zu den Stosszeiten unterwegs seien und weil die Stadt auf dem Areal keine verkehrsinetnsive Einkaufszentren zulasse, hält Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) fest. Vorläufig könne das bestehende Strassennetz die Belastung verkraften. Sollte der Verkehr ganz allgmein hingegen weiter stark zunehmen, müssten die Stadt und der Kanton neue Lösungen suchen.

Ziel sei, im Herbst 2017 mit dem Bau der Strassen und Leitungen zu begeginnen, sagt Heini Hauser. Ein halbes Jahr später sollten sie erstellt sein, sodass die Käufer ab Frühling 2018 ihre Fläche bebauen können.

Käufer bezahlen die Strasse

Die Erschliessung des Areals kostet rund 6 Millionen Franken. Dies entspreche den früheren Kostenschätzungen, sagt Heini Hauser. Darin inbegriffen sind auch alle Werkleitungen. Den Bau finanziert zwar vorerst die Stadt, sie wälzt die Kosten aber auf die Betriebe der Werkstadt Zürisee ab. Zwölf Interessenten hat die Stadt im Sommer ein Landangebot unterbreitet. Der Durchschnittspreis beträgt 980 Franken pro Quadratmeter. Würden alle Interessenten den Vertrag unterschreiben, wäre das Areal bereits voll.

Rund ein halbes Dutzend haben bis heute ihre Zusage erteilt, sagt Heini Hauser. Die definitiven Kaufverträge kann die Stadt allerdings erst in November abschliessen, wenn die Hintere Rüti definitiv in ihren Besitz übergegangen ist. Sollten Flächen unverkauft bleiben, würde der Stadtrat diese als Landreserven für andere Firmen betrachten. Gleichzeitig mit den Strassen und den Leitungen lässt die Stadt eine der beiden Erholungszonen sowie ein Rückhaltebecken erstellen. Beide Bauwerke sind eine Folge der dichten Bauweise. Das Retentionsbecken ist nötig, um bei starkem Regen die Wassermassen aufzunehmen, und das Leitungsnetz nicht zu stark zu belasten.

Zudem muss eine Fläche an der Zugerstrasse von Altlasten befreit werden. Es handle sich dabei nicht um Giftstoffe, wie Heini Hauser versichert, sondern festes Restmaterial etwa von Ziegel- oder Bausteinen.

Erstellt: 09.09.2016, 16:54 Uhr

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