Richterswil

Kritik an Schwyzer Deponien

Als Grenzgemeinde ist Richterswil teilweise vom neuen Richtplan des Kanton Schwyz betroffen. Es wird befürchtet, dass die geplanten Deponien für unverschmutzten Aushub Mehrverkehr verursachen.

Als störend betrachten die Richterswiler die Eintragungen zweier Deponiestandorte in Wollerau, wo künftig unverschmutzter Aushub gesammelt werden soll. (Symbolbild)

Als störend betrachten die Richterswiler die Eintragungen zweier Deponiestandorte in Wollerau, wo künftig unverschmutzter Aushub gesammelt werden soll. (Symbolbild) Bild: Archiv ZRZ

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Da Richterswil als Grenzgemeinde von den Richtplananpassungen des Kantons Schwyz betroffen ist, wurde die Gemeinde vom Amt für Raumentwicklung des Kantons Schwyz eingeladen, zum neuen Richtplan Stellung zu nehmen. Der Gemeinderat schreibt in einer Mitteilung, dass er den Richtplan generell als unproblematisch ansieht.

Als störend betrachten die Richterswiler einzig die Eintragungen der beiden Deponiestandorte Schellhammer und Neumühle, wo künftig unverschmutzter Aushub gesammelt werden soll. Wolleraus Stimmberechtigten lehnten die Errichtung der Deponie Schellhammer bereits 2015 ab. Richterswils Gemeinderat plädiert deshalb dafür, den Standort aus dem Schwyzer Richtplan zu streichen. Unter anderem fürchte die Gemeinde eine massive Zunahme des Verkehrs durch Samstagern. Zudem weise die Erschliessung des Areals erhebliche Mängel auf.

Alternative Erschliessung

Auch was den zweiten Standort in Wollerau, die Deponie Neumühle bei Samstagern, betrifft, befürchtet der Richterswiler Gemeinderat, erheblichen Mehrverkehr auf der Bergstrasse in Samstagern. Da dies nicht im Interesse der Gemeinde Richterswil liegt, beantragt der Rat die Erschliessung der Deponie via dem Autobahnanschluss Wollerau oder Halten. Abgesehen vom Verkehrsaufkommen sieht der Gemeinderat jedoch keine Gründe, welche gegen die Deponie Neumühle sprechen. (red)

Erstellt: 10.01.2019, 17:34 Uhr

Richterswil

Sammelstelle wird neu gestaltet

Die Gemeinde Richterswil plant den Einbau von Unterflurcontainern für die Glas- und Alusammlung an der Sammelstelle Feld. Der Gemeinderat bewilligt dafür einen Kredit von 130'000 Franken für die Neuschaffung dieser Container an der Reidholzstrasse.

Der Einbau der Unterflurcontainer ist laut dem Gemeinderat nötig, da die Anwohner unter dem Lärm, der beim Glaseinwurf entsteht, belastet werden. Immer wieder seien Lärmbeschwerden bei der Gemeinde eingegangen, heisst es in der Mitteilung des Gemeinderates. Vergebens habe man nach einem neuen Standort gesucht. Bei der Überprüfung der Sammelstellensituation seien die Werke zudem zum Schluss gekommen, dass die Sammelstelle Feld nicht aufgehoben werden könne, da das Einzugsgebiet zu gross sei.

Verlegung des Trottoirs

Da die Leerung der Container aber bedingen würde, dass ein LKW-Kran diese über das Trottoir manövriert, sei der heutige Standort nicht ganz ideal, schreibt der Gemeinderat. Um die Fussgängersicherheit zu gewährleisten müsste daher das Trottoir nach hinten verlegt und die Sammelstelle näher zur Strasse gebaut werden. Die Abteilung Liegenschaften stellt das benötigte Land dazu zur Verfügung. Für die Verlegung des Trottoirs bewilligt der Gemeinderat einen Kredit von 80 000 Franken.

Ausserdem veranlasst der Richterswiler Gemeinderat die Erarbeitung einer Variantenstudie, die analysiert, wie das Projekt bei der Sammelstelle Feld zur Verkehrsberuhigung an der Kreuzung Reidholz- und Feldstrasse beitragen könnte und welche anderen Massnahmen da sinnvoll wären. Hierfür genehmigt der Gemeinderat Ausgaben in der Höhe von rund 8000 Franken. (red)

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