Adliswil

Kinder auf Schulweg angesprochen: Polizei ermittelt

In Adliswil sollen Kinder auf dem Schulweg von fremden Personen angesprochen worden sein. Die Schule hat die Eltern informiert und gibt Verhaltenstipps.

Auf dem Weg ins Schulhaus Wilacker sollen Kinder von Fremden angesprochen worden sein.

Auf dem Weg ins Schulhaus Wilacker sollen Kinder von Fremden angesprochen worden sein. Bild: Sabine Rock

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Eltern schulpflichtiger Kinder in Adliswil könnten seit Anfang dieser Woche verunsichert sein. Denn wie das Ressort Bildung der Stadt in einem Elternbrief mitteilt, sind Kinder auf dem Schulweg von fremden Personen angesprochen worden. Gemeldet haben diese Vorfälle Eltern, deren Kinder die Primarschule Sonnenberg und Wilacker besuchen. Die Polizei Adliswil-Langnau hat zusammen mit einer Spezialabteilung der Kantonspolizei Zürich die Ermittlungen aufgenommen. Eine Kapo-Sprecherin bestätigt: «Wir haben mehrere Meldungen erhalten und nehmen solche Hinweise natürlich ernst.»

Dass Kindern auf ihrem Schulweg etwas zustösst oder sie auf einmal verschwinden, ist der Albtraum aller Eltern. Ob tatsächlich fremde Personen Schüler angesprochen haben, oder ob es sich um Missverständnisse handelt, ist noch unklar.

Eltern sensibilisieren, aber nicht verängstigen

Die Schule klärt die Eltern im Informationsschreiben auch über Verhaltensregeln für ihre Kinder auf. «In enger Absprache mit der Polizei haben wir uns entschieden, mit dem Brief in einem gesunden Rahmen zu informieren», sagt Schulpräsident Markus Bürgi (FDP). «Die Eltern und Kinder sollen sensibilisiert, aber nicht verängstigt werden.» Unter anderem sollen die Eltern mit ihren Kindern besprechen, wie sie sich in bedrohlichen Situationen zu verhalten haben.

Beispielsweise könne man mit den Kindern «Inseln» auf dem Weg zur Schule vereinbaren. Also Orte, wie zum Beispiel die Post, wohin sich die Schüler in heiklen Situationen zurückziehen und Hilfe finden können. Wenn möglich, sollen Schulkinder auch in kleineren Gruppen zur Schule laufen und lernen, dass sie auch Erwachsenen gegenüber ein klares Nein aussprechen dürfen. Und natürlich sei es wichtig, dass sich Eltern im Verdachtsfall «unmittelbar und direkt» an die Polizei wenden, sagt Schulpräsident Markus Bürgi.

Erstellt: 12.02.2020, 21:05 Uhr

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