Horgen

Horgen übernimmt die Spitze im Energiestadt-Ranking

Alle vier Jahre müssen die Gemeinden ihr Energielabel rezertifizieren lassen. Horgen hat bestanden und bleibt eine Energiestadt.

Die grössten Fortschritte bei der Bewertung im Vergleich vor vier Jahren wurden bei den kommunalen Gebäuden und Anlagen erreicht. Zusätzliche Photovoltaikanlagen sind nur ein Beispiel.

Die grössten Fortschritte bei der Bewertung im Vergleich vor vier Jahren wurden bei den kommunalen Gebäuden und Anlagen erreicht. Zusätzliche Photovoltaikanlagen sind nur ein Beispiel. Bild: Symbolbild/Keystone

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Kürzlich musste sich die Energiestadt Horgen einer externen Prüfung unterziehen, bei welcher beurteilt wurde, wo sie im schweizerischen Energiestadt-Ranking steht und ob das Label Energiestadt wieder erteilt werden kann. Das Label wird erteilt, wenn 50 Prozent der möglichen Punktezahl erreicht wird; bei Überschreitung von 75 Prozent der möglichen Punktezahl erfolgt die höchste Auszeichnung, die es in der Schweiz für Energiepolitik gibt: das Goldlabel.«Die Gemeinde Horgen verfolgt gemäss Beschluss der Gemeindeversammlung das politische Ziel, bis 2020 das Goldlabel Energiestadt zu erlangen», schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. Horgen ist seit 2008 eine Energiestadt und wurde nun erfolgreich zum 2. Mal rezertifiziert. Mit einem Resultat von 70,6 Prozent nähert sie sich dem angestrebten Ziel und übernimmt damit im Bezirk die Spitzenposition im Energiestadt-Ranking.

Vorbildliche Sanierungen

Das gute Resultat sei mit der Umsetzung eines Vierjahresplanes (Masterplan Energie 2013 – 2016) erzielt worden. Dieser hat die Gemeindeversammlung Horgen im Dezember 2012 verabschiedet. Der Masterplan enthielt 45 konkrete Umsetzungs-Massnahmen in den Bereichen Raumordnung‚ Kommunale Gebäude‚ Versorgung, Entsorgung, Mobilität, Kommunikation und Interne Organisation.

Die grössten Fortschritte bei der Bewertung im Vergleich vor vier Jahren wurden bei den kommunalen Gebäuden und Anlagen erreicht. «In diesem Bereich schlagen vorbildliche Sanierungen (Baumgärtlihof), der Bau von sieben zusätzlichen Photovoltaikanlagen, die kontinuierliche Umrüstung auf LED-Strassenlampen, der Ersatz von Erdgas durch Biogas, Betriebsoptimierungen bei den Schulliegenschaften oder die systematische Erfassung von Energiekennzahlen zu Buche», schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung.

Im Dezember wird der Gemeindeversammlung wiederum ein Vierjahresprogramm für die Umsetzung der kommunalen Energiepolitik zur Abstimmung vorgelegt. Auch dieses enthält rund 50 verschiedene Massnahmen. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 11.10.2016, 16:37 Uhr

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