Adliswil

Ein gemeinsamer Polizeiposten steht im Fokus

Der Grosse Gemeinderat berät am Mittwoch Geschäfte vom Wildnispark bis zur Polizei.

Die Adliswiler Stadtpolizei soll um wenige Meter zügeln. Am neuen Standort würde sie die Büros mit der Kantonspolizei teilen.

Die Adliswiler Stadtpolizei soll um wenige Meter zügeln. Am neuen Standort würde sie die Büros mit der Kantonspolizei teilen. Bild: Sabine Rock

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Über fünf Millionen muss Adliswil in die Hände nehmen, um die Polizei an einem Ort zu vereinigen. An seiner Sitzung am Mittwoch stimmt der Grosse Gemeinderat darüber ab, ob das Haus an der Zürichstrasse 8 in Zukunft von der Stadtpolizei und der Kantonspolizei genutzt werden soll.

Gemäss dem Vorschlag des Stadtrats braucht es rund 5,6 Millionen Franken, um das Gebäude polizeitauglich zu machen. 2,6 Millionen sind eine gebundene ausgaben, weitere 2,6 Millionen wären nicht gebunden. Genehmigt der Gemeinderat das Projekt, könnte noch das Referendum ergriffen werden.

Im Gebäude sind jetzt die Schulverwaltung sowie das Betreibungs- und Stadtammanamt untergebracht. Das bisherige Gebäude der Stadtpolizei an der Zürichstrasse 19/21 reiche nicht aus, um beide Polizeikorps zu beherbergen, so der Stadtrat. Die Kantonspolizei ist mit ihrem heutigen Standort am Sihlquai 26 unzufrieden. Neben der Sanierung des zu beziehenden Gebäudes muss auch die Tiefgarage erweitert werden. Inklusive den Beamten, die für Langnau zuständig sein werden, braucht es Platz für 23 Polizisten. Durch den Zusammenzug reduzieren sich die laufenden Kostender Stadt um 86'500 Franken pro Jahr. Läuft alles nach Plan, wäre der Polizeiposten 2022 bezugsbereit.

Label für Wildnispark

Weitere vier Punkte stehen auf der Traktandenliste. So muss der Wildnispark das Label «Naturerlebnispark - Park von nationaler Bedeutung» für die Periode 2020 bis 2029 neu beantragen. Die Vertragspartner müssen dem zustimmen. Für Adliswil bedeutet dies jährliche Kosten von 60'000 Franken. Für den Stadtrat hat das Label eine sehr grosse Bedeutung für die Vermarktung und aus ökonomischer Sicht für den Wildnispark.

Thema an der Sitzung wird eine Nutzungsplanänderung im Tal sein. Konkret eine Einzonung, die einen Neubau bei der Sihlsana AG erlauben würde. Bei der Vorprüfung durch den Kanton gab es Bedenken wegen der Lärmimmissionen der nahegelegenen Schiessanlage Im Tal, die auf Kilchberger Boden liegt. Da sich die Nachbargemeinde inzwischen entschieden hat, die Anlage stillzulegen, sollte die Einzonung keinen Widerstand hervorrufen.

Die Geschäftsprüfungskommission des Gemeinderats wird ihren Jahresbericht 2018 präsentieren, in dem es unter anderem um die Sihlsana, die Ereignisse im Schulhaus Zopf und die Weisung zu Geschenken für Angestellte der Stadt geht. Behandelt wird auch ein Postulat, das die Unterstützung der Charta zur Lohngleichheit fordert.

Mittwoch, 3. April, 19.30 Uhr, Schulhaus Hofern, Sonnenbergstrasse 28-30, Adliswil. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 29.03.2019, 17:37 Uhr

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