Hütten

Ausgleich verhindert Defizit in Hütten

Die Gemeindeversammlung hat die Rechnung 2017 gutgeheissen. Ende 2017 verfügte Hütten über ein Eigenkapital von 895 000 Franken.

In Hütten herrscht Zuversicht, dass die Fusion mit Wädenswil und Schönenberg auf Anfang 2019 zustande kommt.

In Hütten herrscht Zuversicht, dass die Fusion mit Wädenswil und Schönenberg auf Anfang 2019 zustande kommt.

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In ihrem Begrüssungswort zeigte sich Gemeindepräsidentin Verena Dressler zuversichtlich, dass der Zusammenschluss von Hütten und Schönenberg mit Wädens­wil auf Anfang 2019 vollzogen werden kann, obwohl Fusionsgegner aus Schönenberg den Volksentscheid nach ihrer Niederlage vor Verwaltungsgericht nun beim Bundesgericht angefochten haben.

Der Hüttner Gemeinderat gehe davon aus, dass die Lausanner Richter – wie in einem analogen Fall zur mittlerweile vollzogenen Fusion von Hirzel mit Horgen – die Beschwerde abweisen werden.

Einträglicher Finanzausgleich

Völlig unbestritten war dann die Abnahme der Jahresrechnung 2017 durch die 32 Versammlungsteilnehmer. Sie weist Einnahmen und Ausgaben von je 7,016 Millionen Franken aus, womit das Eigenkapital unverändert 895 000 Franken beträgt, wie Finanzvorstand Hans Hauser ausführte. Dass Hütten nicht in die roten Zahlen rutschte, hat die finanzschwächste und kleinste Gemeinde im Bezirk dem kantonalen Finanzausgleich zu verdanken. Er bescherte Hütten Gelder in Höhe von 2,4 Millionen Franken. Die Steuereinnahmen lagen mit 1,941 Millionen Franken zwar minim über dem Voranschlag, aber um 143 000 Franken unter den Steuereingängen von 2016.

84 000 Franken mehr als budgetiert ausgeben musste die Gemeinde, weil sie vor der anstehenden Eingemeindung niemanden mehr für die Stelle Steuern und Finanzen fand und deshalb auf externe Aushilfen zurückgreifen musste. Mit 244 000 Franken um rund 47 000 Franken höher als veranschlagt ausgefallen sind die Kosten für Pflegefinanzierungen. Bei den Beiträgen an externe Sonderschulen ergab sich eine Aufwandminderung um 108 000 Franken. Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 494 000 Franken aus.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 13.06.2018, 08:59 Uhr

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