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Schaukasten in HombrechtikonHier gibt es ein Facebook ganz ohne Internet

Das soziale Leben leidet stark unter der Corona-Krise. Um trotz Shutdown den Austausch zu fördern, haben nun zwei Frauen einen speziellen Kasten in Hombrechtikon aufgehängt.

Kathrin Wild (links) und Nicole Schätzle haben einen Schaukasten ins Leben gerufen, der wie ein analoges Facebook mit Porträts von Leuten aus Hombrechtikon funktioniert.
Kathrin Wild (links) und Nicole Schätzle haben einen Schaukasten ins Leben gerufen, der wie ein analoges Facebook mit Porträts von Leuten aus Hombrechtikon funktioniert.
Foto: Sabine Rock

Es gehört inzwischen zum Alltag: das Desinfektionsmittel für die Hände. Doch auch für das Gemüt gibt es ein solches Mittel. Sogar deren zwei. Das jedenfalls findet die Hombrechtikerin Ria Eugster. Und teilt es gegenwärtig auch der weiteren Bevölkerung ihres Dorfes mit. Zumindest jenen, deren Schritte sie in den Schmidweg führen.

Denn dort, am Gebäude der Schulverwaltung, kann man es rot auf weiss lesen: «Humor und Dankbarkeit sind die natürlichen Desinfektionsmittel für die Seele.» Der Aushang mit den fantasievoll gemalten Buchstaben ist aber nicht der einzige in dem Schaukasten. Da sind auch noch die Dankesworte eines älteren Ehepaars an die Jugend. Zudem ein Interview, Hombrechtiker Impressionen und eine Zeichnung von Kinderhand. Es ist ein Schaukasten mit einem bestimmten Ziel: Verbundenheit zu schaffen.

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