Zum Hauptinhalt springen

UNO-MenschenrechtsratHat die Schweiz Unrechtsstaaten gewählt?

Diese Woche wurden 15 neue Mitglieder in den Menschenrechtsrat gewählt. Das Aussendepartement verschweigt, wem es seine Stimme gegeben hat. Nun fordern Politiker Transparenz.

Hier haben undemokratische Staaten das Sagen: UNO-Menschenrechtsrat in Genf.
Hier haben undemokratische Staaten das Sagen: UNO-Menschenrechtsrat in Genf.
Foto: Reuters

Eigentlich sollte das Gremium für eine bessere Welt sorgen. Der in Genf beheimatete UNO-Menschenrechtsrat wacht über die Einhaltung der elementaren Grundrechte rund um den Globus. Bloss: Dem 47 Länder umfassenden Rat, der Verstösse dokumentiert und rügt, gehören auch Unrechtsstaaten wie Venezuela, Libyen oder Eritrea an.

Diese Woche wählte die UNO-Vollversammlung in New York 15 neue Mitglieder in das Gremium. Das Rennen machten unter anderem Kuba, China, Russland und Pakistan – Länder, die nicht gerade bekannt sind für ihre vorbildliche Menschenrechtspolitik. Gemäss der Nichtregierungsorganisation UN-Watch besteht der Menschenrechtsrat mittlerweile zu 60 Prozent aus undemokratischen Staaten, die selber gegen jene Prinzipien verstossen, die sie eigentlich verteidigen sollten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.