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Tiny-Houses für ZollikonGrosser Run auf kleine Häuser

In Zollikerberg ist eine Siedlung geplant, die mit besonders wenig Raum auskommen wird. Ein Bauprojekt, das Schule machen könnte, sagt der Immobilienspezialist.

An der Forch- und der Rietholzstrasse in Zollikerberg gelegen sollen die Tiny Houses auf wenig Raum viel Platz bieten.
An der Forch- und der Rietholzstrasse in Zollikerberg gelegen sollen die Tiny Houses auf wenig Raum viel Platz bieten.
Visualisierung: Nightnurse Images, Zürich
Die Balande zwischen Offenheit und Privatsphäre zu finden ist eine der grossen Herausforderungen an die Architekten.
Visualisierung: nightnurse images, Zürich
Dicht beisammen und trotzdem für sich wie in einem Einfamilienhaus: so sollen die Bewohner der Tiny Houses in Zollikerberg dereinst leben.
Visualisierung: PD
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40 kleine Häuser sollen an der Forchstrasse gleich bei der Haltestelle Waldburg der Forchbahn entstehen. Die Baueingabe ist gemacht, die Pläne sind bereits aufgelegen. Neu an der geplanten Überbauung ist, dass die einzelnen Mietwohnungen wie kleine Einfamilienhäuser konzipiert sind: Jede Wohnung hat einen eigenen, ebenerdigen Eingang und einen kleinen Garten. In den USA boomen die Tiny Houses – Minihäuser – und verbinden Hauseigentum mit Naturschutz: Sie senken den Ressourcenverbrauch. Zwei bis drei Zimmer umfasst eine Wohnung, meistens erstreckt sie sich über zwei Stockwerke. Die Wohnungen sind 40 bis 60 Quadratmeter gross. Das entspreche dem heutigen, bewussten Konsumverhalten der Menschen, sagt Niels Lehmann, Projektentwickler bei der Zürcher Immobilienfirma Uto. Die Firma betreut das Projekt der Bauherrin Moyreal Immobilien AG. Die Nachfrage sei gross, sagt Lehmann. Dabei bestehen die Wohnungen erst auf dem Papier. Den Architekturwettbewerb hat das Architekturbüro Steib Gmür Geschwentner Kyburz gewonnen, die Baufreigabe ist noch nicht erfolgt.

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