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Analyse zu Brexit-AuswirkungenGrossbritannien droht zwischen den Grossmächten zerrieben zu werden

Boris Johnson wollte mit dem Brexit mehr Selbstbestimmung für das Königreich, nun muss er sich aber dem Willen der Grossmächte beugen.
US-Aussenminister Mike Pompeo war am Dienstag in London zu Besuch. Johnson spürt derzeit viel Druck aus der einstigen Kolonie.

Wichtige Geheimdienst-Allianz

Kein Handelsvertrag in Sicht: Boris Johnson und Donald Trump an der Uno-Versammlung im September 2019.

Preis für die Souveränität

161 Kommentare
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    Heinrich Baur

    Schon im November 2018 hatte das britische Finanzministerium vorhergesagt, das britische BIP könnte 15 Jahre nach einem harten Brexit 9,3 % niedriger sein als bei einem Verbleib in der EU. Zur selben Zeit kam die Bank of England zu dem Ergebnis, dass ein harter Brexit kurzfristig auf einen Produktionsverlust in Höhe von 3 bis 7% innerhalb eines einzigen Jahres hin auslaufen würde. In diesem Szenario würde eine 6-monatige Corona Rezession in einem zwei- bis dreijährigen Abschwung enden. England würde von Platz 5 auf Platz 7 der grössten Volkswirtschaften zurückfallen und von Frankreich und Indien überholt. Ob es gefällt oder nicht, das ist wirtschaftliche Logik und kein Bauchgefühl.

    Spätestens sei Corona ist Johnsons Brexit Plan im Verbund mit Trumps Wiederwahl Makulatur. Kein Wunder legt Dominic Raab dem deutschen Außenminister Maas den ganz dicken roten Teppich aus.