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«Black Is King» Beyoncé und der Simba-Jesus

Kein anderes Kulturprodukt verschmilzt so hochreaktiv die Debatten der Zeit zur Supershow wie Beyoncés neuer Musikfilm «Black Is King». Aber wie verhält er sich zu den antirassistischen Protesten?

Durchchoreografiert, durchgestylt: Das neue Album von Beyoncé ist ein Kunstwerk.
Durchchoreografiert, durchgestylt: Das neue Album von Beyoncé ist ein Kunstwerk.
Quelle: Screenshot aus «Black is King», Youtube

Beyoncés neuer Musikfilm «Black Is King» ist eine Mischung aus Bibelfilm, «König der Löwen» und Black-Lives-Matter-Musikvideo. Ein kleiner schwarzer Jesus, der entweder Simba oder eines von Beyoncés Kindern ist, durchstreift Johannesburg, Ghana, London und Belgien. Nennen wir ihn der Einfachheit halber Simba-Jesus, denn die Ikonografie wechselt - manche Szenen sind direkt aus der Bibel entnommen, andere aus dem «König der Löwen». So riesig ist der Unterschied bei Tageslicht betrachtet ja auch nicht, schliesslich basiert der neue Film auf dem Soundtrack, den Beyoncé im vergangenen Jahr für die Neuverfilmung von Disneys «König der Löwen» aufnahm.

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