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Kurzarbeit läuft bald ausAb Mai drohen Massenentlassungen – diese Jobs könnte es treffen

Anlässe wie diese Chilbi in Wädenswil ZH können derzeit nicht stattfinden. Die Eventbranche fordert nun vom Bundesrat eine längere Unterstützung.

Kündigungsfrist ist entscheidend

«Je länger der Bundesrat zuwartet, desto mehr Firmen sind möglicherweise gezwungen, Stellen abzubauen.»

Ivo Zimmermann, Swissmem-Sprecher

Völlig offen, wann der Bundesrat entscheidet

84 Kommentare
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    Sacha Meier

    Da wir in der modernen, postindustriellen Schweiz kaum mehr etwas produzieren, haben wir halt eine ganz andere Wirtschaftsstruktur, als in Asien. Der Importhandel, sowie die systemrelevante Finanz- und Immobilienschwerindustrie - inkl. Bau, der ja immer vom Lockdown ausgenommen wurde - dürfte kaum betroffen sein. Und die Dienstleistungs-, Tourismus- und Bespassungswirtschaftgesellschaft ist so volatil, dass eine Rettung viel zu teuer gewesen wäre. Darum hat der Bundesrat diese mit dem hürden-, fussangel- und sprengfallenbewehrten Härtefallgesetz grösstenteils über den Jordan geschickt hat. So dürfte es halt eine Spitze beim RAV und den Sozialhilfebezügen geben. Sobald dann die Impferei langsam durch ist und sich die Wirtschaft in ein, zwei Jahren wieder normalisiert haben wird, werden die in den Sozialeinrichtungen zwischengelagerten Mitarbeiter wieder eingesetzt. Aus staatsbetriebswirtschaftlicher Sicht sind RAV und Sozialhilfe unter dem Strich nun einmal billiger, als das Durchfüttern ganzer Branchen, wo ohnehin alle paar Monate die Führung ausgewechselt wird. Darum macht auch eine Verlängerung der Kurzarbeit keinen allzu grossen Sinn. Wenn es bei den präker aufgestellten Betrieben ein Ende mit Schrecken, statt ein Schrecken ohne Ende gibt, ist letztlich allen geholfen. Eine Weiterführung der Kurzarbeit hätte nämlich auch eine Erhöhung der ALV-Beiträge, wie auch eine Absenkung der Bezugsdauer, sowie eine Erhöhung der Karenzfrist zur Folge. Das will ja auch niemand.