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WM der Eigentore

Nach 17 Spielen fielen bereits fünf Eigentore – so viele wie während der gesamten letzten WM.

Iran gewinnt überraschend das Aussenseiterduell gegen Marokko. Die Entscheidung fällt wenige Minuten vor Schluss. (Video: SRF).

Wenn man auf die Torschützenliste der WM schaut, stehen der Portugiese Cristiano Ronaldo und der Russe Denis Tscheryschew mit je drei Treffern weit oben. Angeführt wird die Liste nach 17 Spielen jedoch von Eigentoren. Der ägyptische Captain Ahmed Fathi erzielte am Dienstagabend mit seinem Ablenker zur russischen Führung bereits das fünfte Eigentor der WM. Mehr gab es nur an der WM 1998, wo insgesamt sechs fielen. Nach dem bisherigen Turnierverlauf scheint diese Marke durchaus in Reichweite.

Das Eigentor durch Ahmed Fathi zur russischen 1:0-Führung. (Video: SRF).

Das erste Eigentor, welches gleich spielentscheidend war, fiel im Spiel zwischen Iran und Marokko, das die Iraner dank Aziz Bouhaddouzs Kopfball ins eigene Tor in der Nachspielzeit doch noch gewinnen konnten. (siehe Video oben).

Das nächste Eigentor folgte in der Partie zwischen Frankreich und Australien. Es wurde allerdings erst im Nachhinein von der Fifa als solches gewertet. Während des Spiels hiess der Torschütze noch Paul Pogba. Doch es wurde entschieden, dass sein abgefälschter Schuss ohne die Hilfe des australischen Verteidigers Aziz Behich über das Tor geflogen wäre.

Aziz Behich lenkt Paul Pogbas Schuss ins eigene Tor ab. (Video: SRF)

Auch in der Gruppe D gab es am ersten Spieltag ein Eigentor. Der Nigerianer Oghenekaro Etebo lenkte nach einem Eckball Kroatiens einen Kopfball von Mario Mandzukic ab und bezwang damit seinen eigenen Goalie.

Kroatiens 1:0-Führung dank einem Eigentor. (Video: SRF).

Neben Ägyptens Eigentor gab es am Dienstag noch ein weiteres. Senegal ging dank des Ablenkers von Thiago Cionek in Führung. Der Verteidiger stellte sich in der 37. Minute in den Schuss von Idrissa Gueye und trug sich unfreiwillig in die Torschützenliste ein.

Der Schuss von Gueye wird von Polens Cionek unhaltbar abgelenkt. (Video: SRF).

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