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Zwinglis Kampf gegen die Zwänge

1519 wurde Ulrich Zwingli Leutpriester am Grossmünster. Peter Opitz vom Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte erklärt das damalige Umfeld – und warum Zwingli, obwohl Pazifist, auf dem Schlachtfeld starb.

Zwingli-Denkmal von 1885: Heute würde wohl eines ohne Schwert in Auftrag gegeben.
Zwingli-Denkmal von 1885: Heute würde wohl eines ohne Schwert in Auftrag gegeben.
Keystone

Vor 500 Jahren, am 1. Januar 1519, hat Ulrich Zwingli sein Amt als Leutpriester am Zürcher Grossmünster angetreten. War er sich bewusst, dass er Geschichte schreiben könnte?Peter Opitz: Eine schwierige Frage. So viel kann man aber sicher sagen: Zwingli hatte etwas Besonderes vor. Er wollte die Kirchen und die Eidgenossenschaft reformieren. Die Eidgenossen haben damals ihren Bundeseid auf den christlichen Gott geschworen und vom Söldnerwesen gelebt. Es war Zwinglis Überzeugung, dass dies unehrlich war. Er trat für ein wahrhaftiges Christentum ein.

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