Rapperswil-Jona

Von Trödel bis Liebhaberstücke

Der grösste Flohmarkt der Region zog am Samstag bei guten Wetterverhältnissen wieder viele Besucher­ in die Altstadt. An über 140 Ständen wurden Gebraucht­waren aller Art verkauft.

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Wer über Pfingsten nicht mit dem Auto im Stau stehen wollte, besuchte den traditionellen Floh- und Trödelmarkt in der Rapperswiler Altstadt. Dort ging es zwar ebenso langsam und gemütlich voran wie im Gotthardstau, doch zu sehen gab es viel mehr. An über 140 Ständen wurden Gebrauchtwaren aller Art angeboten, von antiken Gegenständen über Schmuck und Glaswaren bis hin zu elektronischen Geräten, DVDs und Games für Spielkonsolen.

Alles­ Occasion, aber funktions­fähig und zu günstigen Preisen. Der Rundgang durch die Marktgasse, dem Seequai entlang bis zum Fischmarktplatz dauerte je nach Interesse mehrere Stunden. Immer wieder entdeckten die Besucher besondere Trouvaillen und gönnten sich den einen oder anderen Artikel aus der reichhaltigen Secondhand-Auslage.

Alles muss weg

Mit dem richtigen Blick konnte man da und dort ein Schnäppchen ergattern. Kein Wunder, standen die ersten Besucher bereits kurz nach acht Uhr bei den Verkäufern und stöberten durch das Angebot. Das sonnige Wetter bot auch dieses Jahr einen schönen Hintergrund zu einem gemütlichen Bummel durch den Markt.

«Der Floh- und Trödelmarkt hat einen guten Ruf, weil er professionell organisiert ist.»Charly Hoch­stras­ser,
Flohmarktverkäufer

Einige Auslagen waren fein säuberlich und perfekt hergerichtet, mit viel Liebe zum Detail. Da waren eindeutig Flohmarkt-Profis am Werk. Bei einigen Ständen hingegen wurden Waren von Haushaltsauflösungen gleich kistenweise angeboten. Ganz nach dem Motto «Alles muss weg» standen die Gegenstände relativ günstig zum Verkauf. Man darf davon ausgehen, dass Unverkauftes später im Kehricht landete.

Für die Kinder stand bei der Bühlerallee ein separater Sektor bereit. Die jungen Flohmarktfreunde durften dort ihre nicht mehr benötigten Spielsachen verkaufen und konnten so ihr Sackgeld etwas aufbessern. Platzgebühren wurden beim Kinderflohmarkt keine erhoben. Trotzdem machte nur rund ein Dutzend Kinder von diesem kostenlosen Angebot Gebrauch.

Positive Reaktionen

Hörte man sich bei den Verkäufern um, so kamen viele positive Rückmeldungen. Der Markt sei übersichtlich und es habe in Rapperswil immer viele Besucher, nicht zuletzt auch Touristen.

«Der Floh- und Trödelmarkt hat einen guten Ruf, weil er professionell organisiert ist», meinte Verkäufer Charly Hoch­stras­ser, welcher bereits seit vielen Jahren seine Gegenstände und selbst restaurierten Rennvelos in Rapperswil verkauft.

«Die über 140 Stände waren schon drei Wochen vor dem Flohmarkt vermietet», erklärte Beni Zulli­ger vom dreiköpfigen OK-Team, «wir waren auch dieses Jahr wieder komplett ausgebucht.»

Nicht zuletzt wegen der grossen Nachfrage überlegen sich die Organisatoren, den Markt in Zukunft zu erweitern. «Wir werden in den nächsten Wochen das Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt suchen, um Möglichkeiten zu diskutieren», sagte Zulliger. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 21.05.2018, 14:57 Uhr

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