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Verdichtetes Bauen steht in Thalwil unter Beschuss

Mitten in Thalwil sollen 32 Wohnungen entstehen. Das geplante Gebäude steht beispielhaft für verdichtetes Bauen. Doch der Bau ist ein Fall für die Justiz. Das Verwaltungsgericht hat ihn jüngst an die Vorinstanz zurückgewiesen.

Das alte Gebäude soll weg, doch der ausgesteckte Neubau ist juristisch blockiert. Trotz Architekturwettbewerb und erwünschtem Verdichten.
Das alte Gebäude soll weg, doch der ausgesteckte Neubau ist juristisch blockiert. Trotz Architekturwettbewerb und erwünschtem Verdichten.
Patrick Gutenberg

Die Häuser an der Gartenstrasse haben ein paar Jahre auf dem Buckel. Im vorletzten Jahrhundert wurden die Nummern 1–13 gebaut für die Arbeiter der Färberei Weidmann. Die Besitzerin des Hauses an der Gartenstrasse 11 und 13, eine Immobilienfirma mit Sitz in Thalwil, will nun frischen Wind in die Siedlung beim Friedhof bringen. Das Haus soll abgerissen werden, ein Neubau ist ­geplant. Dieser kommt modern daher und bietet 32 Wohnungen, wie die Pläne zeigen. Sechs Stockwerke hoch soll er werden, zwei mehr als die Nachbarhäuser.Doch es gibt den Neubau erst auf den Plänen der Architekten. Zwar hat die Planungs- und Baukommission im Winter 2014 dem Bau zugestimmt. Doch mehrere Personen haben gegen den Entscheid rekurriert. Mit Erfolg: Das Baurekursgericht hat die Beschwerden gutgeheissen.

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