Zum Hauptinhalt springen

Südostbahn will mit neuem System Millionen sparen

Noch vor drei Jahren hatte die Südostbahn (SOB) einen bedeutenden Rückstand bei der Erneuerung ihres Netzes – damals hatte das nötige Geld dafür gefehlt. Nun will die SOB auch in dieser Beziehung à jour sein und übernimmt bei der Gleiskontrolle eine Pionierrolle.

Das neu entwickelte System erkennt Veränderungen frühzeitig. Dies geschieht durch eine kontinuierliche Messung der Gleislage.
Das neu entwickelte System erkennt Veränderungen frühzeitig. Dies geschieht durch eine kontinuierliche Messung der Gleislage.
Keystone

Wiederholt gab es im Netz der Südostbahn (SOB) in den letzten Jahren da und dort Betriebsunterbrüche, damit dringende Sanierungsarbeiten vorgenommen oder Streckenabschnitte saniert werden konnten. Nötig ist nun ebenfalls der Unterhalt der Trassen, eine ebenfalls teure Angelegenheit. Deshalb wurde beim Bahnunternehmen Ausschau nach kostensparenden Verfahren gehalten. In enger Zusammenarbeit mit der Systemtechnik der Deutschen Bahn (DB) und auch den SBB hat die SOB ein wirtschaftliches Verfahren für die Kontrolle ihrer Gleisanlagen entwickelt und erprobt. Das System wurde kürzlich in Samstagern vorgestellt und nennt sich «Onboard Monitoring». Es besteht aus einem kompakten Messsystem, das sich an Bord eines Zuges – konkret in einem des Typs «Flirt» – befindet und während der fahrplanmässigen Fahrt den Schienenzustand des Streckennetzes überwacht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.