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Steuern um sieben Prozent gesenkt und Kredite gesprochen

An der gestrigen Bürgerversammlung wurde eine Steuersenkung von sieben Prozent beschlossen. Zudem kommen der Neubau des Werkhofs und eine Kanalisationserschliessung zustande.

Die Bürgerversammlung von Schänis stimmte gestern unter anderem einer Steuersenkung zu.
Die Bürgerversammlung von Schänis stimmte gestern unter anderem einer Steuersenkung zu.
(Symbolbild), Keystone

Ohne grössere Diskussionen ging gestern die sehr gut besuchte Bürgerversammlung in Schänis über die Bühne. Zufrieden hörte die Bürgerschaft Gemeindepräsident Herbert Küng zu, der die Rechnung erläuterte. Statt eines budgetierten Aufwandüberschusses von rund 690 000 Franken schliesst die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von einer Viertelmillion Franken. Somit kommt ein 939 000 Franken besseres Ergebnis zustande, als angenommen worden war. Dies wird unter anderem auf die Mehreinnahmen bei den Gemeindesteuern zurückgeführt. Über 542 000 Franken mehr als budgetiert konnten hier eingenommen werden. Zahlreiche weitere Einnahmepositionen schlossen mit höheren Erträgen ab. Bei der Ausgabenseite lag man lediglich rund 144 000 Franken über den Annahmen. Dies kommt dem Gemeinderat entgegen, der keine unnötigen Reserven ins Budget aufnehmen will.

Die Versammlung folgte dem Rat und verwendete den Ertragsüberschuss für zusätzliche Abschreibungen (rund 155 000 Franken) für den Hochwasserschutz beim Bahnhof Ziegelbrücke. Der Restbetrag von rund 95 000 Franken wird dem Eigenkapital zugewiesen, das nun 4,7 Millionen Franken beträgt. Aufgrund dieser Zahlen nahm die Versammlung eine Steuersenkung von 145 auf 138 Prozent an.

Das vorgelegte Budget basiert bereits auf dieser Annahme. Es resultiert ein Aufwandüberschuss von 370 000 Franken. «Wenn nicht alle Stricke reissen und nicht ein zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennbarer Wirtschaftseinbruch eintrifft, werden wir diesen Steuerfuss über die Legislatur halten können», sagte Küng.

Werkhof kommt

Nachdem die Bürgerschaft vor einem Jahr einen Planungskredit für einen neuen Werkhof gesprochen hatte, konnte nun über die Pläne und den Kostenvoranschlag abgestimmt werden.

Die 1,89 Millionen Franken wurden nach Fragen zum Verkehr, zum Betriebskonzept, zur Logistik und zur geplanten Grösse bei vereinzelten Nein-Stimmen durchgewinkt. Der Gemeinderat spricht von einem funktionalen Zweckbau mit der Integration der Entsorgungsanlage sowie der Sanierung des bestehenden Betriebsgebäudes Chli Gastermättli, bei dem die Benutzerfreundlichkeit und die Praktikabilität im Vordergrund stünden. Angrenzend an die Bauparzelle, die der Politischen Gemeinde gehört, wird eine Fläche im Besitz der Ortsgemeinde für die Lagerung von Astmaterial und Grüngut beansprucht. Der vorbereitete Vertrag sieht einen Mietzins von 1600 Franken pro Jahr vor. Auch die Kanalisationserschliessung des Berggebiets Maseltrangen in der Höhe von 1,2 Millionen Franken wurde gutgeheissen. Verschiedene Liegenschaften stehen dort vor abwassertechnischen Sanierungen. Zudem muss die Trinkwasserversorgung verbessert werden.

Gesamtprojekt mit Werken

Da auch die Erschliessung mit Elektrizität veraltet ist, will der Gemeinderat mit den betroffenen Werken ein Gesamtprojekt durchziehen, damit von Synergieeffekten profitiert werden kann. Während die Wasserkorporation Schänis für die Trinkwassererschliessung zuständig ist, obliegt die Elektrizität der Energieversorgung Schänis.

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