Zum Hauptinhalt springen

Stadtrat will einen alten Bahnübergang verschwinden lassen

Der Stadtrat will den ehemaligen Bahnübergang am Sandackerweg besser absperren, weil ihn immer noch Personen für eine Gleisüberquerung nutzen. Er hat dafür 260 000 Franken im Finanzplan eingestellt.

Die weiss-roten Doppellattenzäune halten viele Passanten nicht davon ab, den aus Sicherheitsgründen geschlossenen Bahnübergang Sandackerweg zu nutzen.
Die weiss-roten Doppellattenzäune halten viele Passanten nicht davon ab, den aus Sicherheitsgründen geschlossenen Bahnübergang Sandackerweg zu nutzen.
Moritz Hager

Ende 2014 hat die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn AG (SZU) aus Sicherheitsgründen den Bahnübergang vom Bahnweg auf den Sandackerweg aufgehoben. Dies, nachdem sich der Gemeinderat in Adliswil kurz davor gegen eine Unterführung anstelle des Bahnübergangs ausgesprochen hatte – aus Kostengründen. Zudem sei es zumutbar, befand das Parlament damals, die nächstgelegenen Querungsmöglichkeiten zu nutzen. Die Unterführung an der Poststrasse respektive der Übergang im Sood liegen etwa 200 bis 300 Meter entfernt.Seither sollen weisse-rote Doppellattenzäune und entsprechende Signalisationen Personen, die vom Sandackerweg oder vom Bahnweg her kommen, daran hindern, die Gleise beim ehemaligen Übergang zu queren. Mit mässigem Erfolg. «Immer wieder überqueren Personen die Geleise», sagt der Adliswiler Werkvorstand Patrick Stutz (SVP). Vor allem deshalb, weil der ehemalige Bahnübergang trotz der Absperrung noch sichtbar sei. «Und weil vom Bahnweg her immer noch ein kleiner Weg und eine Erhöhung zu den Geleisen führt.».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.