Zum Hauptinhalt springen

Stadtbusroute eckt an

Der Kanton hat sich für eine Weiterführung der Umwegfahrten des Stadtbusses ausgesprochen. Dies stösst bei Anwohnern auf Kritik.

Verwaiste Haltestelle:Der Scheidweg an der Neuen Jonastrasse wird bei Stau auch künftig vom Stadtbus nicht bedient.
Verwaiste Haltestelle:Der Scheidweg an der Neuen Jonastrasse wird bei Stau auch künftig vom Stadtbus nicht bedient.
Manuela Matt

Dass die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) Ende Juni beschlossen, bei Stau von der Neuen auf die Alte Jonastrasse auszuweichen, erfreute weder die Stadt Rapperswil-Jona noch den Kanton St. Gallen (ZSZ vom 15. Juli). Brisant am Vorgehen der Stadtbusbetreiber ist, dass keine der beiden Parteien über den Versuchsbetrieb informiert worden waren. «Ein Fehler», wie Joe Schmid, Mediensprecher der VZO, im Nachhinein einräumt. Eine Verletzung der Konzessionsbestimmungen des Bundes stand im Raum. «Dass die Strecke über die Neue Jonastrasse an gewissen Zeiten nicht bedient wird, geht nicht», sagte Astrid Koller, Verkehrs und Angebotsplanerin des Kantons St. Gallen, im Juli. Ein runder Tisch musste her und so beschlossen die beteiligten Parteien, den Stadtbus als Traktandum für ein bereits geplantes Treffen vom 10. August aufzunehmen. Dem Versuchsbetrieb wurde bis dahin kein Riegel geschoben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.