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«Seid nicht traurig»

Für die Ausstrahlung des berührenden Dokumentarfilms «Mathias Gnädinger – die Liebe seines Lebens» sind Regisseur Stefan Jäger und die Witwe des 2015 verstorbenen Schauspielers ins Kino Wildenmann gekommen.

Ins Kino Wildenmann kamen Gnädingers Witwe Ursula Zarotti Gnädinger und Stefan Jäger, der Autor des Dokumentarfilms «Mathias Gnädinger – die Liebe seines Lebens».
Ins Kino Wildenmann kamen Gnädingers Witwe Ursula Zarotti Gnädinger und Stefan Jäger, der Autor des Dokumentarfilms «Mathias Gnädinger – die Liebe seines Lebens».
Michael Trost

Sie lernten sich im Alter von zwölf Jahren kennen. Das war, als Ursula Zarotti Gnädinger mit ihrer Familie ins schaffhausische Ramsen zog, wo Mathias Gnädinger geboren wurde. Er sei ihr sofort aufgefallen, weil er einfach anders war, erzählt die Witwe im Off des Dokfilms «Die Liebe seines Lebens». Die Aussage un­termalen Ausschnitte eines Schwarzweissfilms, die den aufgeweckten Burschen am Steuer eines Traktors zeigen, während er Grimassen schneidet.Obwohl Vater Gnädinger als Bauer ein bescheidenes Einkommen hatte, hatte er sich früh eine Kamera angeschafft, um das ­Aufwachsen seiner fünf Buben zu dokumentieren. «Mathis» habe auch gewusst und ihr immer versichert, dass sie zusammengehörten. Mehr als Händchenhalten sei aber nicht dringelegen in jener Zeit, meint Ursula Gnädinger im anschliessenden Gespräch mit dem Publikum.

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