Eishockey

SCRJ siegt dank Blitzstart

Ein optimales Startdrittel (4:0) genügte den Rapperswil-Jona Lakers, um im Heimspiel gegen Visp ihren dritten Saisonsieg einzufahren.

In Fahrt: Wie vier Tage zuvor beim 5:1 gegen Thurgau zeichnete sich Lakers-Captain Antonio Rizzello auf beim 6:4-Erfolg gegen Visp als Doppeltorschütze aus.

In Fahrt: Wie vier Tage zuvor beim 5:1 gegen Thurgau zeichnete sich Lakers-Captain Antonio Rizzello auf beim 6:4-Erfolg gegen Visp als Doppeltorschütze aus. Bild: Tom Oswald Fotografie

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Am Dienstag beim 5:1 gegen Thurgau hatten die Rosenstädter viel Geduld gebraucht. Trotz drückender Überlegenheit gelang es ihnen erst sieben Sekunden vor der zweiten Pause, in Führung zu gehen. Das 2:1 kam anscheinend einem Befreiungsschlag gleich. Denn seither ist die Effizienz im Abschluss massiv gestiegen.

Gegen Visp fielen die Treffer im Startdrittel fast wie reife Äpfel. Auffällig dabei: Stets war ein St. Galler in unmittelbarer Tornähe postiert – um Keeper Matthias Schoder die Sicht zu nehmen (wie beim 4:0 des ex-Vispers Niki Altorfer oder dem 6:2 von Captain Antonio Rizzello), den Puck noch abzulenken (wie es Verteidiger Rajan Sataric und Cédric Hüsler bei den ersten zwei Treffern taten) oder allenfalls abzustauben (beim 3:0 verwertete Rizzello den selber provozierten Abpraller, beim 5:2 Steve Mason nach einem Geschoss von Nils Berger). Diese Präsenz im Slot, dieser Wille sich die Tore nötigensfalls zu erkämpfen, wenn sie nicht herausgespielt werden können, war in den vorherigen Partien noch vermisst worden.

Gefährliches Nachlassen

«Unsere Leistung im Startdrittel war sehr gut – wir haben die Bus-Beine des Gegners optimal ausgenutzt», analysierte Jeff Tomlinson hinterher. Das war es dann aber auch schon mit Lob von Seiten des Trainers an seine Schützlinge. Mit den beiden folgenden Dritteln zeigte sich der Deutschkanadier überhaupt nicht zufrieden. «Wir agierten zuwenig kompakt, liessen den Gegner zu einfach ins Spiel zurückkommen», befand Tomlinson.

Gleich kritisch sah es Niki Altorfer, der im Sommer nach vier Saisons das Wallis Richtung Obersee verlassen hatte und gegen seinen ex-Klub seine Tor-Premiere im Lakers-Dress erlebte: «Plötzlich wurden wir nachlässig. Das darf uns eigentlich nicht passieren – weil es sehr gefährlich ist.» Diesmal sei es zum Glück gut gegangen, «weil wir uns im entscheidenden Moment nochmals steigern konnten und vor allem Tore nachlegten», zeigte sich der Stürmer erleichtert. Besonders wichtig war diesbezüglich Steve Masons Abstauber zum 5:2 kurz vor der zweiten Pause. Dieser knickte Visps Hoffnung auf eine Wende. (zsz.ch)

Erstellt: 25.09.2016, 23:52 Uhr

Telegramm

NLB: Rapperswil-Jona Lakers – Visp 6:4 (4:0, 1:2, 1:2)

SGKB-Arena. 2555 Zuschauer. SR Hebeisen, Kehrli/Ströbel. – Tore: 5. Sataric (Knelsen) 1:0. 8. (7:44) Hüsler (Vogel, Grossniklaus) 2:0. 9. (8:19) Rizello (Aulin, Blatter) 3:0. 16. Altorfer (Profico, Brandi) 4:0. 25. Thibaudeau (Heynen, Neher) 4:1. 34. Wiedmer (Ritz) 4:2. 38. Mason (Berger, Casutt) 5:2. 51. Rizzello (Aulin, Knelsen) 6:2. 54. Rheault (Kühni, Heynen) 6:3. 60. (59:56) Thibaudeau (Wyssen) 6:4. – Strafen: 2x2 gegen Rapperswil-Jona, 4x2 gegen Visp. – Rapperswil-Jona Lakers: Schwendener; Sataric, Maier; Blatter, Geyer; Guerra, Profico; Grossniklaus; Hügli, Vogel, Hüsler; Aulin, Knelsen, Rizzello; Berger, Mason, Casutt; Schmutz, Brandi, Altorfer; Zanzi. – Visp: Schoder (21. Pittet); Tim Bucher, Camperchioli; Burren, Wiedmer; Kühni, Heynen; Wyssen; Tobias Bucher, Rapuzzi, Dolana; Rheault, Neher, Thibaudeau; Furrer, Alihodzic, Lindemann; Sturny, Ritz, Burgener. – Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Auriemma, Frei, Gurtner, McGregor (alle verletzt) und Bader (überzählig); Visp ohne Dubois und Botta (beide verletzt). 8. Pfostenschuss Thibaudeau. 9. Time-out Visp. Schüsse: 37:35 (16:12, 12:8, 9:15).

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