Eishockey

SCRJ für Hartnäckigkeit belohnt

Die Rapperswil-Jona Lakers taten sich im Heimspiel gegen Thurgau lange schwer, vor allem mit dem Tore schiessen. Irgendwann fielen die Pucks dann aber doch rein, so dass letztlich ein klarer 5:1-Sieg resultierte.

Hier scheitert Lakers-Topskorer Dion Knelsen an Thurgaus Keeper Kevin Huber, später netzt er zweimal ein.

Hier scheitert Lakers-Topskorer Dion Knelsen an Thurgaus Keeper Kevin Huber, später netzt er zweimal ein. Bild: Tom Oswald Fotografie

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Nach dem ungenügenden Auftritt am Samstag in Olten (2:4), der in der zweiten Saisonniederlage im dritten Spiel geendet hatte, war von den Lakers im Heimspiel gegen Thurgau eine Reaktion gefordert.

Und diese kam. Allerdings nicht gleich von Beginn an, sondern erst nach einem Weckruf. Für diesen sorgten die Gäste in der 8. Minute mit einem mustergültig vorgetragenen Konter. «Da fühlte ich mich sogleich an das Startspiel gegen Winterthur erinnert», meinte Antonio Rizzello hinterher. Damals waren die Rosenstädter gleich mehrfach ausgekontert worden und letztlich 1:3 unterlegen.

Soweit liessen sie es gestern nicht kommen – «was zeigt, dass wir uns seither doch weiterentwickelt haben», stellte der SCRJ-Captain erfreut fest. Der grosse Unterschied sei das physische Spiel gewesen. «In den ersten Partien waren wir viel zu soft. Diesmal brachten wir viel mehr Energie rein», erklärte Rizzello.

Rizzellos «doppelte Erlösung»

Vor allem im zweiten Drittel, das sie dank dem eher glücklichen Ausgleichtreffer von Michael Hügli kurz vor der ersten Pause beim Stand von 1:1 in Angriff nehmen konnten, powerten die Lakers. Lange Zeit fehlte es ihnen im Abschluss aber an der nötigen Durchschlagskraft. Erst der 22. Schuss – nicht im Spiel, sondern in diesem Drittel (!) – fand den Weg an Thurgaus Keeper Kevin Huber vorbei ins Netz (40.). Für Schütze Rizzello, der die Scheibe im Powerplay in den Netzhimmel hämmerte, war das 2:1 gleich eine doppelte Erlösung. «Endlich war eine Passstafette einmal bis zu mir gelangt. Es war meine erste Schussgelegenheit.»

Der Captain, der rund acht Minuten später – wiederum in Überzahl und mit einem präzisen Schuss – zum 4:1 nachdoppelte, sprach damit eines der Hauptprobleme der Lakers im bisherigen Saisonverlauf an. Im Powerplay machten sie es dem Gegner oft zu leicht, indem sie zu früh abschlossen oder sonst die Scheibe zu gemächlich hin und her schoben. «Endlich zeigten wir etwas mehr Entschlossenheit und setzten die Verteidiger stärker unter Druck.»

Auch Knelsen trifft doppelt

Für die weiteren zwei Treffer zeichnete Dion Knelsen verantwortlich. Zuerst staubte der Lakers-Topskorer nach einem Schuss von Verteidiger Patrick Blatter zum 3:1 ab (46.), dann schloss er einen Shorthander zum 5:1 Schlussstand ab (59.). (zsz.ch)

Erstellt: 20.09.2016, 23:29 Uhr

Telegramm

SCRJ Lakers – Thurgau 5:1 (1:1, 1:0, 3:0)

SGKB-Arena. 2401 Zuschauer. SR Oggier/Prugger, Duarte/Fuchs. – Tore: 8. Küng (Schläpfer) 0:1. 19. Hügli (Vogel, Hüsler) 1:1. 40. Rizzello (Geyer, Knelsen/Ausschluss Arnold) 2:1. 46. (45:37) Knelsen (Blatter, Berger) 3:1. 48. (47:04) Rizzello (Aulin, Geyer/Ausschluss Engler) 4:1. 58. Knelsen (Berger/Ausschluss Zanzi!) 5:1. – Strafen: 5×2 plus 2×5 plus 2×Spieldauer (Hüsler, Sataric) gegen Rapperswil-Jona, 7×2 plus 2×5 plus 2×Spieldauer (Huber, Engler) gegen Thurgau. – Rapperswil-Jona Lakers: Schwendener; Maier, Sataric; Geyer, Blatter; Profico, Guerra; Grossniklaus; Hügli, Vogel, Hüsler; Aulin, Knelsen, Rizzello; Berger, Mason, Casutt; Schmutz, Brandi, Zanzi; Altorfer. – Thurgau: Huber (52. Rochov); Nater, Parati; Glauser, Guyenet; Wollgast, Gossweiler; Bucher, Urech; Andersons, Adrian Brunner, Arnold; Schläpfer, Küng, Engler; Rohner, Bahar, Spiller; Müller, Brändli, Loosli. – Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Auriemma, Frei, Gurtner, McGregor (alle verletzt) und Bader (überzählig); Thurgau ohne Tim Wieser (verletzt). Schüsse: 40:20 (8:10, 22:3, 10:7).

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