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Schweinemäster muss wegen Umweltverschmutzung vor Gericht

Der Mann, der massgeblich daran beteiligt war, dass mehrere Hundert Liter­ Öl im Kaltbrunner Erd­reich­ versickert sind, muss vor Gericht. Beim Beschuldigten handelt es sich um keinen Unbekannten­. Er stand bereits mehrfach vor Gericht.

Auf dem Feld neben dem Asylwohnheim Grafenau blieb nach dem Heizöl-Vorfall eine Matschlandschaft zurück.
Auf dem Feld neben dem Asylwohnheim Grafenau blieb nach dem Heizöl-Vorfall eine Matschlandschaft zurück.
Michael Trost

Er liess mehrere Hundert Liter eines Wasser-Heizöl-Gemischs in die freie Natur von Kaltbrunn abpumpen. Nun muss sich ein 50-jäh­riger Schweinemäster und Käser dafür vor Gericht verantworten.Rückblende: Nach tagelangen, teils heftigen Regenfällen kam es in der Nacht auf den 2. Feb­ruar 2017 in der Liegenschaft des Asylwohn­heims und ehemaligen Schweinestalls an der Grafenaustrasse zu einer Überschwemmung. Dabei drang das Wasser auch in den Heizungsraum des Gebäudes ein. Ein ungenügend gesicherter Öltank kippte in der Folge um, woraufhin das Öl sich mit dem Regenwasser ver­mischte. Der Beschuldigte habe in seinem Amt als zustän­diger Liegenschaftsverwalter dar­auf­hin einen Arbeiter angewiesen, das Gemisch über einen Schlauch auf das angrenzende Wiesland abzu­pumpen, schreibt die St. Galler Staatsanwaltschaft. Ein Teil des kontaminierten Wassers­ versickerte im Erdreich; der grösste Teil jedoch gelangte über Drainageleitungen direkt in den Bösch­kanal.

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