Horgenberg

Schulhaus Horgenberg rechtzeitig fertig und weniger teuer als geplant

Nach einem Jahr Bau- und Renovationszeit konnten die über 50 Schüler der Unter- und Mittelstufe sowie die Lehrpersonen das neue Schulhaus Horgenberg pünktlich auf das neue Schuljahr beziehen.

Die frisch renovierten Unterrichtsräume im Schulhaus Horgenberg stiessen bei Schülern und Besuchern auf gutes Echo.

Die frisch renovierten Unterrichtsräume im Schulhaus Horgenberg stiessen bei Schülern und Besuchern auf gutes Echo. Bild: Moritz Hager

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Seit dem neuen Schuljahr gehen 52 Schüler der Unter- und Mittelstufe sowie mehrere Lehrper­sonen täglich ein und aus im Schulhaus Horgenberg. Dieses erstrahlt in neuem Glanz. Während eines Jahres wurde es renoviert, restauriert und ausgebaut.Über 80 Prozent der Horgner Stimmberechtigten hatten im Feb­ruar 2016 Ja gesagt zum Kredit von 4,6 Millionen Franken, welchen der Gemeinderat für die Renovation des Schulhauses Horgenberg im Weiler Wührenbach beantragte.

Am Freitagabend konnten alle Interessierten einen Augenschein im neuen Schulhaus nehmen. Über 200 Personen versammelten sich in den frisch renovierten Räumen und nahmen diese unter die Lupe. Das Echo war eindeutig: Das neue Schulhaus gefällt sehr. «Hier wäre ich auch gerne zur Schule gegangen», sagte eine ältere Frau.

Übergang ohne Probleme

Nicht nur der Bevölkerung gefiel das Schulhaus. Auch Liegenschaftenvorsteher Beat ­Nüesch (FDP) und Schulpräsidentin Elisa­beth Oberholzer (FDP) freuten sich sehr über das gelungene Projekt. Oberholzer sprach von einem Bijou. «Dieses Schulhaus soll in Zukunft ein Leuchtturm im Horgenberg sein», sagte sie in ihrer Rede. Beat ­Nüesch sprach gar vom «wahrscheinlich schönsten Schulhaus in Horgen». Während der Bauphase gingen die Schüler in Provisorien im Gehren zur Schule. Die Kinder vom Horgenberg wurden mit dem Bus nach Horgen gefahren. Laut Oberholzer ging die Übergangsphase sehr gut und ohne Probleme vonstatten.

Nicht nur konnte das Schulhaus zeitgerecht fertiggestellt werden, die Kosten liegen stark unter dem Budget von 4,6 Millionen Franken. Um wie viel konnte ­Nüesch noch nicht sagen, er sprach jedoch von einer deut­lichen Unterschreitung. Grund dafür seien sehr gute Vergaben und dass keine Überraschungen während der Bauphase aufge­treten seien. Die meisten Arbeiten wurden durch Fachgeschäfte aus Horgen und der Region getätigt. Ganz fertig ist das Schulhaus noch nicht. Der Platz vor dem Schulhaus muss noch asphaltiert werden, und Spielgeräte werden noch montiert.

Mehr Platz zum Spielen

Schüler wie Lehrer fühlen sich wohl in den neuen Räumen. Beson­ders gut gefällt den meisten die Tagesschule, die sich neu im obersten Stock befindet. Doch auch die anderen Zimmer können sich sehen lassen. Als «viel heller und freundlicher als vorher» be­zeich­nete etwa Vreni Flückiger ihr Schulzimmer, in dem sie Hand­arbeit unterrichtet. Vor ­allem die Schallisolation und die Farben gefallen ihr. Auch die Kinder fühlen sich wohl im frisch reno­vierten Schulhaus, das nun über Bodenheizung verfügt. Zwar gehe er jetzt nicht lieber zur ­Schule, er freue sich über mehr Platz zum Spielen, sagte der Viertklässler Luciano Gatti. Seiner älteren Schwester, die in die fünfte Klasse geht, gefällt die Tagesschule besonders gut. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 03.09.2017, 16:56 Uhr

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