Unfall

Rickli wird in ihr neues Amt humpeln

Natalie Rickli hat sich einen Bänderriss zugezogen. Deshalb wird die Winterthurerin am Montag in Turnschuhen ihr Amt als Regierungsrätin antreten.

Am 24. März wurde Natalie Rickli in den Regierungsrat gewählt.

Am 24. März wurde Natalie Rickli in den Regierungsrat gewählt. Bild: Dominique Meienberg

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Natalie Ricklis rechtes Bein steckt derzeit in einer Schiene. Das Bild hat die neugewählte SVP-Regierungsrätin in den Sozialen Medien verbreitet. Das passiere, «wenn man sich die Bänder mit etwas Knochen ausreisst», schreibt Rickli dazu. Deswegen werde sie in den nächsten Wochen sportlich unterwegs sein. Am kommenden Montag tritt die Winterthurerin ihr neues Amt an «mit einer kleineren Stütze und in Turnschuhen», wie sie weiter schreibt.

Wie sich Rickli den Bänderriss zugezogen hat, lässt sich nicht in Erfahrung bringen – sie beantwortet keine Anfragen dazu.

Vor drei Jahren den Fuss gebrochen

Es ist bekannt, dass die 42-Jährige gerne Sport treibt und sich in den Bergen aufhält. Beim Wandern hat sich Rickli bereits vor drei Jahren am Fuss verletzt. Anfang 2016 ist sie auf einer Trekkingtour im Nationalpark Torres del Paine in Chile gestürzt. Ihr Unfall hat in der chilenischen Lokalzeitung und dadurch auch in der Schweiz für Schlagzeilen gesorgt.

Damals hatte sie sich den linken Fuss gebrochen. Dass es diesmal den rechten erwischt hat, und Natalie Rickli deswegen in den Regierungsrat humpeln muss, passt zum Zustand der kantonalen SVP. Trotz Ricklis Triumph hatte ihre Partei bei den Wahlen am 24. März eine Schlappe eingefahren, was ihr eine Schelte von SVP-Übervater Christoph Blocher eintrug und den Rücktritt der gesamten Parteileitung. Stützen sind also durchaus willkommen – nicht nur an Ricklis Fuss.

Erstellt: 29.04.2019, 15:41 Uhr

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