Kommentar

Zwei Wochen Freude sind wenig

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Übernahme durch eine kanadische Gruppe hätte bei den Kloten Flyers den Aufbruch markieren sollen. Es wurde ein Rückschlag. Der Zuschauereinbruch war dramatisch, in kein NLA-Stadion kamen ­weniger Besucher. Inzwischen standen die Besitzer Fehler beim Ticketing ein.

Allerdings fehlte von der sportlichen Seite her auch der Zug, auf den mögliche Zuschauer hätten aufspringen können. Auf und ab wechselten beliebig. Freude herrschte nur kurz vor Schluss, als in den letzten zwei Wochen der Qualifikation die Playoffs doch noch Tatsache wurden. Das ist wenig. Das Team ist keinen Schritt weiter, es fällt schwer, Struktur und Linie festzustellen. Dafür trägt Sportchef und Trainer Sean Simpson die Verant­wortung. In Kloten arbeiteten vor ihm schon Weltmeister und Olympiasieger. Sie alle stellten nicht ihr Ego, sondern das Team in den Vordergrund. Simpson hat sich durch seine Art nicht nur manche Sympathien verscherzt, sondern auch der Organisation keinen Dienst erwiesen – und ­bezüglich Zukunft grosse Zweifel geweckt. Aber vielleicht sehen sie das in Kanada ganz anders.

Erstellt: 11.03.2016, 10:27 Uhr

Roland Jauch, Sportredaktor.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!