Zum Hauptinhalt springen

Zwei Wochen Freude sind wenig

Die Übernahme durch eine kanadische Gruppe hätte bei den Kloten Flyers den Aufbruch markieren sollen. Es wurde ein Rückschlag. Der Zuschauereinbruch war dramatisch, in kein NLA-Stadion kamen ­weniger Besucher. Inzwischen standen die Besitzer Fehler beim Ticketing ein.

Allerdings fehlte von der sportlichen Seite her auch der Zug, auf den mögliche Zuschauer hätten aufspringen können. Auf und ab wechselten beliebig. Freude herrschte nur kurz vor Schluss, als in den letzten zwei Wochen der Qualifikation die Playoffs doch noch Tatsache wurden. Das ist wenig. Das Team ist keinen Schritt weiter, es fällt schwer, Struktur und Linie festzustellen. Dafür trägt Sportchef und Trainer Sean Simpson die Verant­wortung. In Kloten arbeiteten vor ihm schon Weltmeister und Olympiasieger. Sie alle stellten nicht ihr Ego, sondern das Team in den Vordergrund. Simpson hat sich durch seine Art nicht nur manche Sympathien verscherzt, sondern auch der Organisation keinen Dienst erwiesen – und ­bezüglich Zukunft grosse Zweifel geweckt. Aber vielleicht sehen sie das in Kanada ganz anders.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch