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Bürgerlicher Triumph

Benjamin Geiger zum Ausgang der Kantons- und Regierungsratswahlen im Kanton Zürich.

Die Koalition FDP-SVP-CVP hat sich auf der ganzen Linie durchgesetzt: Im Regierungsrat besetzt sie nach der Wahl der beiden Neuen Silvia Steiner (CVP) und Carmen Walker Späh (FDP) nun fünf der sieben Sitze. Im Kantonsrat verfügen die drei Parteien dank der Sitzgewinne der FDP über die absolute Mehrheit.

Der bürgerliche Sieg geht vollständig auf Kosten der beiden Umweltparteien Grüne und Grünliberale. Sie verloren nicht nur viele Kantonsratssitze, sondern mit der Abwahl des grünen Justizdirektors Martin Graf ihre Vertretung im Regierungsrat. Es war wohl weniger die Affäre Carlos, als die deutliche anti-grüne Stimmung in der Wählerschaft, die Graf seinen Sitz gekostet hat. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten interessieren Umweltfragen die Wählenden ganz offensichtlich weniger, umso mehr vertrauen sie jenen Parteien, welche sich ökonomischen Anliegen verschrieben haben.

Keinen Grund zum Jammern hatten - trotz der bürgerlichen Erfolge - die beiden Linksparteien SP und Alternative. Sie vermochten gestern zwar nicht zu triumphieren, konnten aber ihre Vertretung im Kantonsrat leicht ausbauen. Vor allem aber gelang es der SP, den Regierungsratssitz der zurücktretenden Regine Aeppli mit der Winterthurerin Jacqueline Fehr zu verteidigen.

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