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Oberrieden feiert seinen berühmten Feriengast

Karl Barth, der bedeutendste Theologe des 20. Jahrhunderts, verbrachte dreissig Jahre lang die Sommerferien in Oberrieden. Verschiedene Veranstaltungen erinnerten an den streitbaren Denker.

«In Mozarts Musik fand Karl Barth, was er auch selbst theologisch auszudrücken versuchte», sagt Christiane Tietz. Sie hat eine Biografie über den Theologen verfasst.
«In Mozarts Musik fand Karl Barth, was er auch selbst theologisch auszudrücken versuchte», sagt Christiane Tietz. Sie hat eine Biografie über den Theologen verfasst.
André Springer

Im Ortsmuseum Oberrieden treten sich die Besucher fast auf die Füsse. Markus Stauffer, Vizepräsident der Vereinigung Ortsmuseum, und Werner Waldmeier, Oberriedner Chronist, haben zwei grosse Vitrinen mit Zeugnissen aus dem Leben des Theologen Karl Barth (1886-1968) eingerichtet.

Die eine ist dem «Bergli» gewidmet, dem Oberriedner Sommerhaus von Rudolf und Gerty Pestalozzi, in dem Barth ab 1920 während drei Jahrzehnten regelmässig zu Gast war und wo er Berühmtheiten wie den deutschen Theologen Dietrich Bonhoeffer empfing. Barth hatte den Eisenwarenhändler Rudolf Pestalozzi schon 1912 kennengelernt.

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