Eishockey

Nyffeler hält Lakers-Sieg fest

Die Rapperwil-Jona Lakers gingen auch im zweiten Halbfinal-Spiel gegen Red Ice Martigny als Sieger vom Eis. Auswärts gewannen sie dank eines frühen Powerplay-Treffers von Jared Aulin und vor allem dank 37 Paraden von Melvin Nyffeler 1:0.

Melvin Nyffeler zeigte sich in Martigny in Hochform, wehrte beim 1:0-Erfolg der Lakers sämtliche 37 Schüsse auf sein Tor ab.

Melvin Nyffeler zeigte sich in Martigny in Hochform, wehrte beim 1:0-Erfolg der Lakers sämtliche 37 Schüsse auf sein Tor ab. Bild: Archiv Kurt Heuberger

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Wie schon am Freitag im ersten Spiel starteten die Rosenstädter auch gestern druckvoll. Nach einem Foul von Alban Rexha an Steve Mason sah sich Martigny schon früh in Unterzahl. Und als dann Sandro Brügger gegen Cyrill Geyer (tat nach kurzer Pflege wieder mit) den Zweihänder auspackte, konnten sich die Gäste gar mit zwei Mann mehr versuchen. Diese Chance liessen sie sich nicht entgehen: Jared Aulin verwertete nach einem Distanzschuss seines kanadischen Landsmannes Andrew Clark den Abpraller bei Red-Ice-Keeper Ludovic Waeber (4.).

Im Anschluss entwickelte sich ein munteres hin und her, wobei schöne Kombinationen jedoch Seltenheitswert hatten. Vielmehr reihte sich hüben wie drüben Fehlpass an Fehlpass.

Nyffeler hält Führung fest

Zu Beginn des zweiten Drittels bot sich den St. Gallern zunächst die Chance, ihre knappe Führung in Überzahl auszubauen. Das Powerplay blieb jedoch harmlos. Kaum war Luca Zanatta von der Strafbank zurück, setzte Red Ice zu einem wahren Sturmlauf an (13:6 Schüsse im Mittelabschnitt). Die Lakers konnten nur noch reagieren, kamen oft einen Schritt zu spät.

So rückte Keeper Melvin Nyffeler zusehends in den Mittelpunkt des Geschehens. Und der Lakers-Keeper wehrte sich tapfer, liess selbst während 44 Sekunden doppelter Unterzahl kein Gegentor zu. Einzig und allein ihm hatten es die Rosenstädter zu verdanken, dass sie mit einer 1:0-Führung ins letzte Drittel starten konnten.

Eine wahre Abwehrschlacht

Dort brauchte es erneut einen bärenstarken Nyffeler. Denn nun war Red Ice noch deutlicher überlegen. Die Lakers konnten froh sein, es einmal über die Mittellinie hinaus zu schaffen. Insbesondere die letzten zehn Minuten verkamen so zu einer wahren Abwehrschlacht. Und diese gestalteten die Rosenstädter dank letztem Einsatz – in den letzten rund 30 Sekunden sogar mit drei gegen sechs Feldspielern – bis zur Schlusssiren erfolgreich,

(zsz.ch)

Erstellt: 06.03.2016, 20:32 Uhr

Telegramm

NLB, Playoff-Halbfinal (best of 7), Spiel 2 (Stand: 0:2):

Red Ice Martigny – SCRJ Lakers 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)
Forum. 3211 Zuschauer. SR Dipietro/Kämpfer, Jetzer/Kehrli. – Tore: 4. Aulin (Clark/Ausschlüsse Rexha, Brügger) 0:1. – Strafen: 6×2 gegen Martigny, 9×2 gegen Rapperswil-Jona. – Red Ice Martigny: Waeber; Michael Zanatta, Luca Zanatta; Currit, Flyagin; Borlat, Marti; Dähler, Vermeille; Balej, Brügger, Knoepfli; Starkov, Marchon, Franzén; Dimitri Malgin, Rexha, Lakhmatov; Zorin, Brem, Dähler. – Rapperswil-Jona Lakers: Melvin Nyffeler; Blatter, Geyer; Profico, Lüthi; Zangger, Grossniklaus; Grieder, Sataric; Aulin, Clark, Rizzello; Thöny, Mason, Schommer; Kuonen, Schlagenhauf, Schmutz; Hügli, Vogel, Hüsler. – Bemerkungen: Martigny ohne Gailland, Tanner, Wyssen (alle verletzt), David Wildhaber und Yannick Wildhaber (beide überzählig); Rapperswil-Jona Lakers ohne Frei, Högger (beide verletzt), McGregor (krank), Auriemma, Bader, Grigioni, Schaub, Tkachenko (alle überzählig) und Brandi (Wetzikon). Linienrichter Jetzer verletzt sich in der 6. Minute, kehrt aber im 2. Drittel aufs Eis zurück. 58:14 Time-out Martigny. Martigny von 58:14 bis 58:24 und ab 58:28 ohne Torhüter. Schüsse: 37:24 (6:11, 13:5, 18:8).

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