Rapperswil-Jona

Neuer Schulcampus überzeugt durch Transparenz und Grosszügigkeit

Das nach den Sommerferien bezogene neue Schulhaus Weiden wurde am Samstag eingeweiht. Die Bevölkerung blickte am Tag der offenen Tür in die Klassenzimmer.

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Nach 17 Monaten Bauzeit konnte der Neubau des Schulhauses Weiden durch Schüler und Lehrer zu Beginn des neuen Schuljahres im August bezogen werden. Nachdem nun die letzten Bauarbeiten abgeschlossen wurden, fand am Samstag das grosse Eröffnungsfest statt. Behörden, Politiker und Vertreter aus Sportvereinen sowie die Bauunternehmer feierten zusammen mit den Schülern und Lehrern den gelungenen Neubau.

Rund 29 Millionen investierte die Stadt in das neue Schulhaus, das mit dem bestehenden Trakt verbunden wurde. Nicht nur die Architektur mit Beton und Holz lässt die Schulanlage als Ganzes erkennen, auch die Nutzung der neuen und alten Räume wurde aufeinander abgestimmt und bietet heute ein zweckmässiges Schulhaus mit allen Möglichkeiten für den modernen Unterricht. Auffallend sind die Lernlandschaften, die sich in den beiden oberen Stockwerken harmonisch den Klassenzimmern anfügen. Diese ermöglichen Gruppenarbeiten der Schüler in einer gemütlichen Umgebung oder laden zum Verweilen ein.

Räume mit viel Glas

Auf einem Rundgang durch das neue Schulhaus erklärten die Architekten Karamuk und Kuo aus Zürich den Gästen die vielen aber wichtigen Details am Bau. Bewusst wurden die Räume mit viel Glas transparent gestaltet und das ganze Schulhaus mit stromsparenden LED-Leuchten der neusten Generation ausgestattet. Auch die Turnhalle ist von allen Seiten über grosse Fenster überblickbar und bietet dank der Holzverkleidung im unteren Teil viel Atmosphäre. Das Zentrum ist der grosszügige Pausenplatz zwischen dem Alt- und Neubau.

Das bestehende Schulhaus Weiden, das 1999 eröffnet wurde, ist mit einer unterirdischen Verbindung an den Neubau angeschlossen. Alle Klassenzimmer befinden sich nun im neuen Schulhaus, während Schulküche, Mittagstisch, Werkstätten und die Schulsozialarbeit im alten Teil ihren Platz finden.

Viel Lob für für den Neubau

Den heutigen Benützern jedenfalls gefällt das neue Schulhaus. Susi Mäder von der Schulleitung fühlt sich mit ihren Lehrerkollegen sehr wohl im neuen Gebäude. «Auch wenn die Transparenz in der Anfangszeit sehr anstrengend war, heute haben wir uns daran gewöhnt», erklärte sie ihre ersten Erfahrungen. Auch Schulpräsident Thomas Rüegg (FDP) fand vor den 90 geladenen Gäste nur lobende Worte für das neue Bauwerk. Insbesondere die Funktionalität und die angenehme Atmosphäre für die Schüler und Lehrer beeindruckten ihn.

Bauchef Thomas Furrer (parteilos) freute sich, dass 40 Prozent der Arbeiten an das einheimische Gewerbe vergeben werden konnten. Trotz einiger Zwischenfälle, darunter auch zwei kleinere Brände und ein Wassereinbruch, konnte das Schulhaus im August bezogen werden. «Die Qualität liegt in der Grosszügigkeit des Projektes», fasste er zusammen.

Für Stadtpräsident Martin Stöckling (FDP) war es das erste Gebäude, das er in seiner Amtszeit eröffnen durfte. In seiner Rede unterstich er die Wichtigkeit der Bildung und den hohen Stellenwert der Schule im heutigen Leben. Am Nachmittag konnte die Bevölkerung das neue Schulhaus besichtigen. Der Tag der offenen Tür wurde rege genutzt. Die Schüler engagierten sich mit verschiedenen sportlichen Vorführungen und zeigten die vielfältigen Möglichkeiten, die das neue Schulhaus bietet. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 05.11.2017, 18:14 Uhr

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