Wädenswil

Närrisches Treiben in Wädenswil

Der grosse Fasnachtsumzug Wädenswil ist nicht nur bei den teilnehmenden Gruppen und Vereinen sehr beliebt, es reisen auch immer viele Zuschauer aus nah und fern an.

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13.55 Uhr war der Startschussfür den Wädenswiler Fasnachtsumzug, organisiert von der Neuen Fasnachtsgesellschaft Wädenswil NFGW. Der Umzug fand zwar bei kaltem, aber trockenem Wetter statt. Und auch dieses Jahr zog der Anlass viele Besucherinnen und Besucher an. Nicht nur Einheimische standen am Strassenrand und wohnten dem närrischen Treiben bei. Auch aus der näheren Region wie auch von weiter, sogar aus dem nahen Ausland, reisten die Zuschauer an. «Unser Umzug ist weitum bekannt und beliebt», sagte René Mogy von der NFGW. Er ist Umzugschef und für den grossen Umzug am Sonntag verantwortlich.

Die Route des Umzugs hat sich nicht geändert. Die Wagen und Gruppen liefen am Sonntagnachmittag über die Oberdorfstrasse, die Schönenbergstrasse herunter und die Zugerstrasse wieder hoch.48 Gruppen nahmen heuer teil.So viele waren es in den vergangenen drei bis vier Jahren immer. Obwohl es noch Kapazität für mehr Teilnehmer hätte, ist René Mogy mit dieser Grösse des Umzugs zufrieden.

Ab in die Konfettibadewanne

Wädenswil ist dafür bekannt, dass sehr viele Einheimische beim Umzug mitgehen. Das war auch am Sonntag der Fall. 23 einheimische Gruppen, also fastdie Hälfte des ganzen Umzugs, kamen aus Wädenswil. Und wiederum scheuten die Vereine und Fasnachtscliquen keine Mühe und Arbeit. Einige starke Wagen waren zu sehen. Unzählige Stunden hatten die Fasnächtler ge­bastelt und gewerkt. Die Kinter Clique Wädenswil hatte ein riesiges U-Boot gebaut unter dem Motto «s’Niveau sinkt».

Musikalisch begleitet wurden die Fasnächtler von verschiedenen Guggen. Die einheimischen Wadin-Schränzer und Trubadix waren dabei, ebenso die Tambouren. Zum ersten Mal liefen Guggen aus Eschenbach und Vitznau mit. Nach 30 Jahren zum letzten Mal am Umzug dabei war der SC Wadin. Ihren Abschied zelebrierten die Mitglieder in neonfarbigen Kleidern und ebenso knalligen Stirnbändern unter dem Motto «the 80’s».

Auch die von den Zuschauern gefürchteten Konfettikanonen sowie Badewannen kamen häufig zum Einsatz. Bei den Dorfpüggeln Wädenswil, die aus ihrem Wagen einen grossen Eisberg ­gemacht und mit Pinguinen ­geschmückt hatten, konnten die Zuschauer sogar über eine Rutschbahn in eine Konfetti­badewanne rutschen. René Mogy zeigte sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Umzug. «Der Umzug war so gut besucht wie schon lange nicht mehr», freute er sich. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 18.02.2018, 18:49 Uhr

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