Eishockey

Lakers dank geglückter Revanche im Cup weiter

Obwohl ihr Gegner diesmal kein Unterklassiger war, meisterten die Rapperswil-Jona Lakers die erste Cup-Hürde erfolgreich. Sie schlugen Ligakonkurrent Winterthur auswärts 5:2.

<b>Die definitive Entscheidung:</b> Lakers-Stürmer Reto Schmutz (2. von links) bezwingt Winterthurs Goalie Remo Oehninger zum 5:2.

Die definitive Entscheidung: Lakers-Stürmer Reto Schmutz (2. von links) bezwingt Winterthurs Goalie Remo Oehninger zum 5:2. Bild: Johanna Bossart

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die mitgereisten Lakers-Fans dürften gestern ein Déja-vu-Erlebnis gehabt haben. Wie am Samstag beim 6:4-Heimsieg gegen Visp zeigten ihre «Lieblinge» ein ausgezeichnetes erstes Drittel. Damals führten sie 4:0, gestern immerhin 2:0. Die Winterthurer starteten zwar frech – da zeigte sich das Selbstvertrauen, das ihnen der gute Saisonstart mit vier Siegen aus sechs Partien eingetragen hat. Ab der fünften Minute nahmen die Lakers das Heft dann aber vehement in die Hand.

Und anders als bei der 1:3-Auftaktpleite gegen die Eulachstädter wussten sie ihre Überlegenheit diesmal auch in Tore umzumünzen. Zuerst verwertete Antonio Rizzello nach einem Schuss von Jared Aulin am entfernten Pfosten den Abpraller bei Goalie Remo Oehninger (8.). Dann nutzte Aulin – aus identischer Position – das erste Überzahlspiel zum 2:0 (12.).

Zuviel Gas weggenommen

Wie gegen Visp bekam die Pause dem SCRJ nicht gut. Er wurde erneut passiv, was dem Gegner sofort Auftrieb verlieh. Zwar gelang Nicola Brandi – nach gutem Einsatz von Niki Altorfer hinter dem Tor – noch das 3:0 (23.), doch bereits da war eigentlich Winterthur am Drücker. Entsprechend verdient war das 1:3, das Joshua Theodoridis per Ablenker bewerkstelligte (27.).

Im Anschluss zeigten sich die Rosenstädter wieder engagierter, spielten körperbetonter, bekamen die Gastgeber gleichwohl nie mehr annähernd so gut in den Griff wie im ersten Drittel. Allerdings, und auch dies ist eine Parallele zum Visp-Spiel: Immer wenn es so richtig kritisch wurde, sprich der Anschlusstreffer in der Luft lag, holten die Lakers zum Gegenschlag aus – in Form eines nächsten Treffers. Wie gegen die Walliser blieb es aber spannend, weil der Vorsprung innert Kürze wieder von drei auf zwei Treffer schmolz. «Leider unterliefen uns einige unnötige individuelle Fehler», analysierte Nicola Brandi, der Schütze des 3:0 und 4:1. Angst, noch zu verlieren, habe er aber nie gehabt. «Nichtsdestotrotz müssen wir schauen, dass wir künftig nach der ersten Pause weiterhin Gas geben», mahnte Brandi. (zsz.ch)

Erstellt: 28.09.2016, 01:00 Uhr

Telegramm

Cup, 1/16-Final

Winterthur – Rapperswil-Jona Lakers 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)

Zielbau Arena. 1295 Zuschauer. SR Boverio/Dipietro, Küng/Stuber.
Tore: 8. Rizzello (Aulin) 0:1. 12. Aulin (Mason, Knelsen/Ausschluss Leu) 0:2. 23. Brandi (Altorfer, Schmutz) 0:3. 27. Theodoridis (Gähler) 1:3. 50. Brandi (Altorfer, Profico) 1:4 (Strafe gegen Winterthur angezeigt). 56. (55:15) Pulis (Beeler, Theodoridis) 2:4. 56. (55:42) Schmutz (Altorfer, Brandi/Ausschluss Lemm) 2:5.
Strafen: 6x2 gegen Winterthur, 3x2 gegen Rapperswil-Jona.
Winterthur: Oehninger; Gähler, Leu; Molina, Büsser; Zuber, Steinauer; Hurter, Weber; Lemm, Keller, Thöny; Ganz, Homberger, Beeler; Staiger, Hoffmann, Thierry Bader; Pulis, Theodoridis, Hartmann.
Rapperswil-Jona: Tobler; Sataric, Maier; Blatter, Geyer; Guerra, Profico; Grossniklaus; Hügli, Vogel, Hüsler; Aulin, Knelsen, Rizzello; Zanzi, Mason, Casutt; Schmutz, Brandi, Altorfer.
Bemerkungen: Winterthur ohne Furrer, Roos, Studer, Wichser (alle verletzt), Schärer und Tonndorf (beide überzählig); Rapperswil-Jona ohne Auriemma, Frei, Gurtner, McGregor (alle verletzt), Berger (krank) und Yves Bader (überzählig). 31. Pfostenschuss Maier. 53. Time-out Rapperswil-Jona. 55. Time-out Winterthur.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Abo

Eine für alle. Im Digital-Abo.

Die Zürichsee Zeitung digital ohne Einschränkung nutzen. Für nur CHF 25.- pro Monat. Jetzt abonnieren!

Kommentare

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.