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Krebserrgende Kunstrasen sorgen für Aufregung

In Holland sollen 90 Prozent aller Kunstrasenfelder krebserregend sein. Das beschäftigt auch die Fussballclubs in der Region. Doch Recherchen der ZSZ zeigen: Das fragwürdige Material wurde bei den Feldern nicht genutzt.

Ludovic Magnin muss sich keine Sorgen machen. Der Kunstrasen in Horgen (hier beim Eröffnungsspiel Horgen-FCZ) ist nicht schädlich.
Ludovic Magnin muss sich keine Sorgen machen. Der Kunstrasen in Horgen (hier beim Eröffnungsspiel Horgen-FCZ) ist nicht schädlich.
Archivbild Sabine Rock

Die Enthüllung war ein Schock für die Fussballwelt. Ein holländischer TV-Bericht hat vergangene Woche aufgezeigt, dass 90 Prozent der Kunstrasen in den Niederlanden schädliches Granulat aus alten Autoreifen enthalten. Dieses könnte krebserregend sein. Selbst Fifa-Präsident Gianni Infantino äusserte sich im «Blick» dazu. Ihm seien sogar Sandplätze lieber als Kunstrasen, liess sich der mächtigste Mann im Fussball zitieren. Die Allwetterplätze sind auch in der Schweiz beliebt. Der Naturrasen kann geschont werden, Trainings werden dorthin verlegt, selbst Spiele finden öfters auf Kunstrasen statt. Nun soll dieser krebserregend sein? Eine schlimme Vorstellung. Städte wie Zürich oder St. Gallen reagierten prompt und liessen verlauten, dass auf Ihren Kunstrasenplätzen jeweils ein hochwertiges Granulat verwendet wurde.

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