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Kommission will FIFA nicht stärker besteuern

Eine Mehrheit der vorberatenden Kommission des Zürcher Kantonsrates lehnt die «Lex FIFA» ab. Der Vorstoss von SP und EVPwürde dazu führen, dass die FIFA im Kanton Zürich mehr Steuern zahlen müsste.

Die FIFA soll in Zürich wie bis anhin als Verein besteuert werden.
Die FIFA soll in Zürich wie bis anhin als Verein besteuert werden.
Keystone

Der Weltfussballverband FIFA soll weiterhin als Verein und nicht wie ein normales Unternehmen besteuert werden. Eine Mehrheit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Zürcher Kantonsrates lehnt eine von SP und EVP eingereichte Parlamentarische Initiative (PI) ab, die das ändern will. Wie die WAK in einer Mitteilung von gestern schreibt, ist der Entscheid mit 10 zu 5 Stimmen gefallen. Zur Kommissionsminderheit gehörten Vertreter von SP, Grünen und EVP.Die PI verlangt eine Änderung des Steuergesetzes. Vereine mit einer Bilanzsumme von mehr als einer Milliarde Franken sollten wie Kapitalgesellschaften besteuert werden. Der Gewinnsteuersatz würde dann 8 Prozent statt 4 Prozent betragen.

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