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Kleiner Bach erhält grosses Rohr

Die Gemeinde Stäfa macht den Schmittenbach hochwassersicher, damit es selbst während eines Jahrhundertunwetters nicht mehr zu Überschwemmungen kommt.

Der Durchmesser des Rohrs, durch welches der Schmittenbach läuft, ist heute zu klein um der Wasserkapazität bei einem Jahrhunderthochwasser gerecht zu werden.
Der Durchmesser des Rohrs, durch welches der Schmittenbach läuft, ist heute zu klein um der Wasserkapazität bei einem Jahrhunderthochwasser gerecht zu werden.
Michel Wenzler

Der Schmittenbach ist ein kleines, unscheinbares Bächlein in Stäfa, das beim Volg und bei der Tankstelle vorbeifliesst. Dass er sich in einen reissenden Strom verwandeln kann, möchte man kaum glauben, wenn man ihn ruhig dahinplätschern sieht. Allerdings ist dies bereits einige Male vorgekommen.

An einem Nadelöhr ist er schon mehrmals über das Bachbett getreten und hat die Schmittenbachstrasse und die angrenzende Dorfstrasse überschwemmt – nämlich dort, wo der Bach den historischen Kern des Weilers Dorf erreicht. An dieser Stelle wird er durch ein Rohr in den Untergrund geleitet. Das Problem: Der Durchmesser des Rohrs ist zu klein. Er beträgt 60 Zentimeter, wodurch maximal 0,6 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abfliessen können.

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