Zum Hauptinhalt springen

Im Sturm den See erobert

Seit fünf Monaten ist das Kitesurfen auf dem Zürichsee erlaubt. Die Sportler nutzten die wenigen windstarken Tage. Auf dem See scheinen sie niemanden zu stören – an Land hingegen schon.

Die wagemutigen Sprünge der Kitesurfer werden von vielen bewundert.
Die wagemutigen Sprünge der Kitesurfer werden von vielen bewundert.
Keystone

Bei Sturmwind ist der Himmel über dem Zürichsee voller bunter Schirme – zumindest im Raum Stäfa. Dort sind die Windverhältnisse für Kitesurfer am besten. Die Wassersportler nutzen den starken Wind und lassen sich von ihren Lenkdrachen auf Surfbrettern übers Wasser ziehen. Dabei vollführen sie auch mal akrobatische Sprünge. Seit Anfang März riskieren die Kitesurfer auf dem Zürichsee keine Busse mehr: Nach Jahren des Verbots ist die Sportart nun erlaubt und gleich wie das Windsurfen geregelt. Zu einem Eldorado für Kitesurfer wird der Zürichsee aber nicht, weil sie starken und konstanten Wind brauchen. «Mindestens zwölf Knoten», sagt Daniel Rey, Vizepräsident des Kitesurf-Clubs Schweiz. «Auf dem Zürichsee ist dies an nur rund fünf Tagen pro Jahr der Fall.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.