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Ihre erste Lesung seit langem

Pony M. alias Yonni Meyer hat nach längerer Absenz in der Öffentlichkeit im Kulturkarussell Rössli wieder eine Lesung gegeben. Ihre vierte Kolumnensammlung «Dini Mueter» enthält nebst Satire und Nonsens auch Tiefsinniges.

Pony M.: «Ich frage mich, was ich täte, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte.»
Pony M.: «Ich frage mich, was ich täte, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte.»
Manuela Matt

Kaum steht Yonni Meyer vor ihrem Publikum, scheint die Zürcher­ Facebook-Autorin mit sich zu ringen. Fast schon hilflos schaut sie sich im Saal um, in dem die Zuschauerzahl zu 95 Prozent weiblich ist. «Es ist meine erste Lesung seit langen nach einer wilden Zeit, die ich zu 50 Prozent im Spital verbracht habe», fängt sie an und meint dann abwinkend, «eigentlich ist das ja gar nicht so wichtig.» Ist es doch. Denn kaum hat die 36-Jährige mit Künstlernamen Pony M. in ihrem figurbetonten Kleid Platz genommen, sprudelt es aus ihr her­aus. Sie müsse seit einiger Zeit so ein unförmiges Ding am Körper tragen. Dabei gestikuliert sie mit den Armen an sich herum.

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