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Herrliberg will Schulhaus nicht mehr schützen

Das Schulhaus Rebacker B galt in Herrliberg einige Zeit als schützenswerter Bau. Der Gemeinderat sieht es nun aber anders.

Das Schulhaus Rebacker B, errichtet in den Sechzigern, soll kein geschützter Bau mehr sein.
Das Schulhaus Rebacker B, errichtet in den Sechzigern, soll kein geschützter Bau mehr sein.
Patrick Gutenberg

Es sind nicht immer alte Gebäude, die aus Sicht von Denkmalpflege, Heimatschutz und Baubehörden schützenswert sind. In Herrliberg etwa war einst das Schulhaus Rebacker B zur Aufnahme ins Inventar der Schutzobjekte überkommunaler Bedeutung vorgesehen.

Es handelt sich dabei nicht um das alte Schulhaus von 1877/78, sondern um einen verhältnismässig modernen Bau. Er stammt vom Herrliberger Architekten Hans von Meyenburg, der ihn von 1964 bis 1967 just auf jenem Land errichtete, das die Schulgemeinde von seinem Vater erstanden hatte – ein öffentlicher Architekturwettbewerb, wie damals bereits üblich, fand nicht statt. Die Familie, die seit Ende des 19. Jahrhunderts das stattliche Weingut Schipf besitzt, ist vielen Herrlibergern ein Begriff.

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