Richterswil

Grundstein für neues Schulhaus Töss ist gelegt

Am Mittwoch haben die Schüler der Primarschule Töss den Grundstein für ihr neues Schulhaus gelegt. Dieses sollte voraussichtlich in zwei Jahren fertiggestellt sein.

Ins Fundament wurde ine Zeitkapsel mit Gegenständen von den Schulklassen eingelassen.

Ins Fundament wurde ine Zeitkapsel mit Gegenständen von den Schulklassen eingelassen. Bild: Sabine Rock

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Überall rattert und knattert es. Die Baustelle, für die rund 15,9 Millionen teure Erweiterung der Schulanlage Töss im Richterswiler Dorfkern ist bereits in vollem Gange. Doch am Mittwoch sorgten nicht nur die Bohrmaschinen für Lärm: Auch die 120 Primarschüler der Schulanlage Töss gaben ihr Bestes, um das Leben auf der Baustelle mit einem selbst geschriebenen Lied zu imitieren.

«Das Schulhaus sollte schon lange grösser sein», singen die Kinder und sprechen die Tatsache an, dass Richterswil dringend mehr Schulraum benötigt. Dem soll nun mit dem Erweiterungsbau entgegengewirkt werden. Am Mittwoch startete die Baustelle im Dorfzentrum mit der Grundsteinlegung offiziell.

Erinnerungen für die Zukunft

Den Grundstein bildete eine silberne «Zeitkapsel». Jede der sieben Klassen legte einen Gegenstand in die Zeitkapsel. Neben Zeichnungen, Briefen, Fotografien und einer CD gaben die Kinder auch ein Holzstück der alten Linde, die früher auf dem Pausenplatz stand, in die Kapsel. Die Schule befüllte den Grundstein mit einer Füllfeder, einem Bleistift, einer Schulhaus-Broschüre und dem Lehrplan «Kompetenzenorientierter Unterricht».

«Wir wollen schliesslich, dass die Kinder auch in Zukunft von kompetenten Fachkräften unterrichtet werden», sagte Schulleiter Sacha Mannhart. Ausserdem wurde eine aktuelle Ausgabe der «Zürichsee-Zeitung» in die Kapsel gelegt.

«Wir wollen schliesslich, dass die Kinder auch in Zukunft von kompetenten Fachkräften unterrichtet werden»Sacha Mannhart, Schulleiter

Der Richterswiler Schulpräsident Markus Oertle (SP), der während der Feier noch fleissig Fotos schoss, legte sein altes Smartphone in die Zeitkapsel. «Die Menschen der Zukunft sollen ja sehen, wie wir heute gelebt haben», meint er. Der Akku sei noch aufgeladen. Ausserdem wurden noch einige Broschüren und eine Tageszeitung in die Zeitkapsel gelegt.

Nachdem der verantwortliche Architekt Lucien Salpeter von dem Architekturbüro Hornberger Architekten AG, für den das Schulhaus Töss das erste grössere Projekt darstellt, die Planungsunterlagen und den Kostenvoranschlag in der Kiste versenkte, mauerte er gemeinsam mit Schulleiter Sacha Mannhart den Grundstein ein.

Eröffnung in zwei Jahren

Da das Bewilligungsverfahren zügig über die Bühne ging, konnte pünktlich mit dem Bau gestartet werden.Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre. Im Frühjahr 2021 sollte das Erweiterungsprojekt, welchem das Stimmvolk im März 2018 zustimmte, fertiggestellt sein.Dieses beinhaltet die Erstellung von Klassenzimmern, Gruppenräumen, Handarbeits- und Werkräumen, Musikzimmern, Sanitärräumen, Lagerräumen sowie Räumlichkeiten für familienergänzende Betreuung.

Erstellt: 30.05.2019, 17:50 Uhr

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